Hochschularbeit

Desirée Drechshage: Paravent-Restaurierung zwischen Ästhetik und Funktion. Befund, Konzept und partielle Umsetzung am Beispiel eines Chinoiserie-Paravents aus dem Stadtmuseum Goslar. Zurück
Sprache: Original   -   Übersetzung
Seitenübersicht:  
 
Zusammenfassung: Bei dem Chinoiserie-Paravent aus dem Stadtmuseum Goslar, der vermutlich aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammt und stilistisch dem Rokoko zuzuordnen ist, handelt es sich um eine bemalte Leinwand, die auf eine Holzrahmenkonstruktion gespannt ist. Es werden die Identifikation, die Objektgeschichte und die kunstgeschichtliche Einordnung des Paravents erläutert. Es folgen die Vorstellung der Ergebnisse der technologischen Untersuchungen sowie die Beschreibung des Erhaltungszustands der Holzkonstruktion, der textilen Bespannung und der Bildschichten. Die theoretischen Vorüberlegungen zu wissenschaftlichen Grundsätze der Ästhetik und Funktion stützen und begründen die Vorgehensweise bei der Planung und Durchführung des Konservierungskonzeptes. Weiterhin folgen die Beschreibungen des Restaurierungskonzeptes, der präventiven Maßnahmen sowie Angaben zur Lagerung im Depot. Die partielle Durchführung des Konservierungskonzeptes schließt die Thematik ab.

Top

Schlagworte: Paravent, Chinoiserie, Leinwand, technologische Untersuchungen, Ästhetik, Funktion, Konservierungskonzept, Planierung, Klettband
Inhalt: BENUTZERHINWEIS 6
EINLEITUNG 8
1 Identifikation 11
2 Beschreibung und Objektgeschichte 14
3 Kunstgeschichtliche Einordnung 18
4 Technologische Untersuchungen 24
4.1 WERKTECHNIK DES HOLZRAHMENS 24
4.1.1 Holzkonstruktion 24
4.1.2 Anstrich 28
4.2 TEXTILER TRÄGER 29
4.2.1 Leinwandstrukturanalyse 30
4.2.2 UV-Oberflächlichenuntersuchung 33
4.3 AUFSPANNUNG 34
4.4 BILDSCHICHT DER VORDERSEITE 36
4.4.1 UV-Oberflächlichenuntersuchung 39
4.4.2 Bildschichtaufbau – Fluoreszenz-
betrachtung der Schichten 45
4.4.2.1 VORLEIMUNG 45
4.4.2.2 GRUNDIERUNG 46
4.4.2.3 MALSCHICHT 48
4.4.2.4 ÜBERZUG 49
4.4.3 Pigmentanalyse 50
4.4.3.1 GRUNDIERUNG 50
4.4.3.2 BLAUER HINTERGRUND 51
4.4.3.3 GRÜNES BLATTWERK 52
4.4.3.4 ROT DES LAMBREQUIN 54
4.4.3.5 GELB DES LAMBREQUIN 55
4.4.3.6 BRAUN DER SOCKELZONE 55
4.4.3.7 WEIß DER MEDAILLONS DER
SOCKELZONE 56
4.4.3.8 ÜBERZÜGE UND FARBLASUREN 56
4.4.4 Bindemittelanalyse 57
4.4.4.1 VORLEIMUNG 57
4.4.4.2 GRUNDIERUNG 57
4.4.4.3 MALSCHICHTEN 60
4.4.4.5 ÜBERZÜGE 61
4.5 BILDSCHICHT DER RÜCKSEITE 63
4.5.1 UV-Oberflächenuntersuchung 63
4.5.2 Bildschichtaufbau 65
4.5.2.1 VORLEIMUNG 65
4.5.2.2 GRUNDIERUNG 65
4.5.2.3 MALSCHICHT 66
4.5.2.4 ÜBERZUG 66
4.5.3 Pigmentanalyse 66
4.5.4 Bindemittelanalyse 66
ZUSAMMENFASSUNG DER TECHNOLOGISCHEN UNTERSUCHUNG 68
5 Erhaltungszustand 69
5.1 HOLZRAHMEN 69
5.1.1 Holzkonstruktion 70
5.1.2 Metallteile 72
5.1.3 Anstrich 72
5.2 TEXTILER TRÄGER 73
5.3 BILDSCHICHT 80
5.3.1 Vorderseite des Paravents 80
5.3.2 Rückseite des Paravent 87
ZUSAMMENFASSUNG ZUM ERHALTUNGSZUSTAND 89
6 Paravent-Restaurierung zwischen Ästhetik
und Funktion 90
6.1 ÄSTHETIK 90
6.1.1 Zur Geschichte der Ästhetik 90
6.1.2 Die Ästhetik in der Restaurierung 92
6.2 FUNKTION 94
6.2.1 Allgemeine Überlegungen 94
6.2.2 Die Funktion in der Restaurierung 94
6.3 ÄSTHETIK UND FUNKTION EINES PARAVENTS 96
6.4 CHINOISERIE-PARAVENT GOSLAR –
ÄSTHETIK VS. FUNKTION? ÜBERLEGUNGEN
ZUM KONSERVIERUNGSKONZEPT 98
7 Konzept zur Konservierung 102
7.1 STAUBABNAHME 102
7.2 REINIGUNG DER HOLZKONSTRUKTION 103
7.2.1 Trocken 103
7.2.2 Feucht 104
7.3 FESTIGUNG – MALEREI RÜCKSEITE FLÜGEL 1 104
7.4 PLANIERUNG - FLÜGEL 2 UND 3 109
7.4.1 Arbeitstisch 111
7.4.2 Festigung – Bildschicht Vorderseite 112
7.4.3 Teilabspannen und Nagelloch-
verstärkung 112
7.4.4 Vorplanierung im Raumklima 114
7.4.5 Sicherung der Risse für die Planierung
im Klimazelt 115
7.4.6 Vorgang der Planierung im Klimazelt 116
7.5 RISSZUSAMMENFÜHRUNG UND –SCHLIEßUNG 117
7.6 ENTROSTUNG DER METALLTEILE 121
7.7 WIEDERBEFESTIGUNG AM HOLZRAHMEN 122
7.7.1 Knick zwischen Flügel 2 und 3 122
7.7.2 Oben und unten – Flügel 2 und 3 125
7.8 REINIGUNG VORDERSEITE FLÜGEL 1–VERRUßUNG 126
7.8.1 Trocken 126
7.8.2 Feucht 126
7.9 REINIGUNG - VORDERSEITE FLÜGEL 2 UND 3 129
7.9.1 Trocken 129
7.9.2 Feucht 130
7.10 REINIGUNG DER RÜCKSEITE 130
7.10.1 Trocken 130
7.10.2 Feucht 131
7.11 HOLZFESTIGUNG UND -ERGÄNZUNG 131
8 Konzept zur Restaurierung 134
8.1 KITTUNG - MALEREI AUF DER VORDERSEITE 134
8.2 RETUSCHE - MALEREI DER VORDERSEITE 137
8.3 KITTUNG UND RETUSCHE - RÜCKSEITE 139
8.4 RETUSCHE - HOLZRAHMENKONSTRUKTION 139
9 Präventive Maßnahmen - Lagerung im Depot 140
9.1 KLIMA UND WARTUNG 140
9.2 FIXIERUNG VON FLÜGEL 2 UND 3 IM 90°-140°
WINKEL 141
9.3 STAUBSCHUTZ 142
9.4 RÜCKSEITENSCHUTZ 142
9.5 TRANSPORTKEIL 143
10 Partielle Durchführung des Konservierungs-
konzepts 144
10.1 STAUBABNAHME 144
10.2 REINIGUNG DER HOLZKONSTRUKTION 145
10.3 FESTIGUNG - MALEREI RÜCKSEITE FLÜGEL 1 146
10.4 PLANIERUNG – DER FLÜGEL 2 UND 3 147
10.4.1 Arbeitstisch 147
10.4.2 Festigung–Bildschicht Vorderseite 149
10.4.3 Teilabspannen und Nagelloch-
verstärkung am oberen Rand 150
10.4.4 Vorplanierung im Raumklima 152
10.4.5 Sicherung der Risse für die
Planierung im Klimazelt 152
10.4.6 Vorgang der Planierung im Klima-
zelt 154
11 Schlussbetrachtung 157

LITERATUR- UND QUELLENVERZEICHNIS 159
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 169
ABBILDUNGSNACHWEIS 179

ANHANG
Fotoanhang
01 Holzartenbestimmung
02 Faseranalyse
03 Leinwandstrukturanalyse
04 Lage der Nägel
05 Anschliffuntersuchung
06 Pigmentbestimmung
07 Bindemittelanalyse
08 Löslichkeitstests
09 Kartierung
10 Beschreibung der Risse
11 Festigungstests
12 Technische-Datenblätter
13 Fotodaten

Top

weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Michael von der Goltz
  • Zweitprüfer:  Dipl.-Rest. Iris Herpers
  • Abgabedatum:  2007
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  179
  • Abbildungen:  114
 
Kontakt:
 
Desirée Drechshage
desidre@[Diesen Teil loeschen]web.de

Zurück

Das Hornemann Institut verfügt ausschließlich über die hier angezeigten Informationen. Für weitere Informationen oder Kopien der Hochschularbeit wenden Sie sich bitte an den Autor/die Autorin - oder wenn kein Kontakt angegeben ist - an die Sekretariate der jeweiligen Fakultäten.