Hochschularbeit

Anna Brüx: Eignung der Magnetresonanztomographie für die Untersuchung von Papierobjekten. Studie zur Anwendung des Verfahrens an verblockten Drucksachen aus Papier. Zurück
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Zusammenfassung: Es war Aufgabe dieser Arbeit, die Eignung der Magnetresonanztomographie (MRT) für die zerstörungsfreie Untersuchung verblockter Drucksachen auf Papier anhand theoretischer Betrachtungen und praktischer Versuche zu prüfen. Die physikalischen und technischen Grundlagen werden detailliert beschrieben und die Möglichkeiten und Grenzen des Verfahrens hinsichtlich einer Anwendung an verblockten Drucken auf Papier diskutiert. Praktische Versuche anhand eines verblockten Buches aus einer Grablege im Zeitzer Dom sowie von Dummys in Form verschiedener bedruckter Papiere erbrachten den Nachweis, dass eine Anwendung des Verfahrens an verblockten Papieren prinzipiell möglich ist. Als grundlegende Voraussetzung für den Erfolg einer Bildgebung wurde die Tränkung des Papiers mit einem flüssigen Protonenspender herausgearbeitet. Außerdem wurde deutlich, dass paramagnetische Zusätze im Papier eine erfolgreiche Bildrekonstruktion erschweren bzw. verhindern. Technische Defizite bedingen derzeit noch starke Einschränkungen der Nutzbarkeit der MRT für die Papierrestaurierung.

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Schlagworte: Magnetresonanztomographie, MRT, verblockte Drucksachen, Papierrestaurierung
weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Verw. Prof. Mag. Patricia Engel
  • Zweitprüfer:  Dr. Heinrich Wunderlich
  • Abgabedatum:  2001
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  85
  • Abbildungen:  18
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