Hochschularbeit

Anke Schmitt: Ein Beitrag zur Erforschung frühmittelalterlicher Fasstechniken. Das Salische Kruzifix aus dem Wormser Dom. Technologische Untersuchung und vergleichende Interpretation. Zurück
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Zusammenfassung: Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der technologischen Untersuchung eines Salischen Kruzifixes, welches gegenwärtig im Dom- und Diözesanmuseum Mainz aufbewahrt wird, ursprünglich aber aus dem Dom St. Peter in Worms stammt. Bei dem Objekt handelt es sich um ein hölzernes Bildwerk. Korpus und Kreuz wurden separat gefertigt und miteinander verdübelt. Die Skulptur zeigt sich in einem stark überarbeitetem Zustand. Die Holzsubstanz weist im Bereich des Korpus umfassende Schädigungen auf. Fassung ist sowohl am Korpus als auch am Kreuz lediglich fragmentarisch vorhanden. Kunsthistorisch und restauratorisch wurde das Bildwerk bisher noch nicht eingehend behandelt. Ziel der Arbeit ist demnach, eine ausführliche werk- und maltechnische Untersuchung des Kruzifixes, die eine Bestimmung der verwendeten Materialien, so weit möglich, einschließt und eine Rekonstruktion der verschiendenen Fassungen ermöglichen soll. Die erlangten werk- und maltechnischen Befunde werden anschließend mit bereits untersuchten hölzernen Kruzifixen der gleichen Entstehungszeit verglichen, um ggf. Parallelen aufzeigen zu können oder neue Erkenntnisse zur frühmittelalterlichen Fasstechnik darzulegen. Des Weiteren wird die Frage der Datierung geklärt. Eine in der Literatur erwähnte Datierung des Bildwerkes in das letzte Drittel des 11. Jh. erfolgte ausschließlich anhand stilistischer Merkmale. Um eine gesicherte Datierung erstellen zu können, wurden naturwissenschaftliche Untersuchungsmethoden zur Altersbestimmung herangezogen. Abschließend erfolgt die Erstellung eines Konservierungs- und Restaurierungskonzeptes, das primär substanzerhaltende Maßnahmen beinhaltet, aber auch einige ästhetische Veränderungen vorsieht.

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Schlagworte: Salisches Kruzifix, Wormser Dom, frühmittelalterlichen Fasstechnik
weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Michael von der Goltz
  • Zweitprüfer:  Dr. Winfried Wilhelmy
  • Abgabedatum:  2003
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  167
  • Abbildungen:  102
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