Hochschularbeit

Vanessa Kaspar: Das Modell eines Blumenbootes aus China im Besitz des Überseemuseums Bremen. Sicherung des fragilen Objektes Zurück
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Zusammenfassung: In der Master- Thesis wird das Modell eines chinesischen Blumebootes aus dem Besitz des Überseemuseums Bremen zunächst vorgestellt. Die Einordnung des filigranen Objektes in seinen kunst- und kulturhistorischen Kontext sowie die technologisch restauratorische Untersuchuchung folgen. Die Identifizierung der Materialien ermöglichte eine nähere zeitliche Einordnung des Bootsmodells, welches demnach zwischen 1840 und 1913 gefertigt wurde.
Folgend wird die Untersuchung des Zustandes mit den vorhandenen Schäden und deren Ursachen beschrieben.
Abschließend mündet die Arbeit in die Erstellung eines Konservierungs- und Restaurierungskonzeptes sowie in die Erläuterung von Vorschlägen zur künftigen Aufbewahrung und Präsentation des Blumenbootes.

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Schlagworte: Blumenboot, Bootsmodell, China, Knochen, Durchbruchtechnik, Holz, Textil, Papier, polychrome Fassung
Inhalt: Inhaltsverzeichnis/ S.

Einleitung

1 Identifikation 1
1.1 Kurzbeschreibung 2

2 Darstellung des Erscheinungsbildes 6

3 Kontextanalyse 14
3.1 Einordnung in den kunst- und kulturhistorsichen Zusammenhang 14
3.1.1 China 14
3.1.2 Die Qing- Dynastie 16
3.1.3 Kleidung und Haartracht währen der Qing- Dynastie 20
3.1.4 Die südchinesische Provinz Guangdong 23
3.1.4.1 Die Hafenstadt Kanton (Guangzhou)24
3.2 Schiffs- und Bootstypen in China 28
3.2.1 Dschunken 28
3.2.2 Blumenboote 31
3.2.2.1 Modelle von Blumenbooten 38
3.3 Wertschätzung in der Vergangenheit und
Zukunft 39
3.4 Provenienz des Blumenbootes 40
3.5 Darstellung des Umfeldes und der Standortsituation 40
3.6 Transport des Objektes 44
3.7 Vergleichsobjekte 49

4 Objektanalyse 54
4.1 Herstellungstechnik 55
4.1.1 Knochen 56
4.1.2 Knochen am Blumenboot 64
4.1.3 Bootskörper 65
4.1.3.1 Beplankung des Bootsrumpfes 69
4.1.4 Der Bootsaufbau 72
4.1.5 Gestaltung 75
4.1.5.1 Durchbrochene Wandsegmente 75
4.1.5.2 Lampions 76
4.1.5.3 Figuren 79
4.1.5.4 Schriftzeichen 80
4.1.5.5 Ausstattung der Bootsinnenräume 82
4.1.6 Sockel 88
4.1.7 Werkzeugspuren 90
4.2 Zustand 97
4.2.1 Bootskörper 98
4.2.1.1 Beplankung des Bootsrumpfes 99
4.2.2 Der Bootsaufbau 102
4.2.3 Gestaltung 105
4.2.3.1 Lampions 105
4.2.3.2 Figuren 106
4.2.3.3 Ausstattung der Bootsinnenräume 107
4.2.3.4 Schriftzeichen 110
4.2.4 Sockel 110
4.3 Frühere Restaurierungsmaßnahmen 111
4.4 Zusammenfassung und Interpretation der aus der technologischen und restauratorischen Untersuchung gewonnenen Erkenntnisse 113

5 Entwicklung und Begründung eines Behandlungskonzeptes 117
5.1 Fixierung des Konservierungsziels 118
5.2 Darstellung des Konzeptes 118
5.2.1 Trockenreinigung 118
5.2.2 Feuchtreinigung 120
5.2.3 Rückführung der vom Blumenboot gelösten
Teile 123
5.2.3.1 Wahl des zu verwendenden Klebemittels 124
5.2.3.2 Begründung für die Verwendung von Haut-
und Knochenleim 126
5.2.3.3 Wahl des Materials für Armierungen 127
5.2.3.4 Versuche zur Klebung 128
5.2.3.5 Ausstattungsgegenstände und Textilien 134
5.2.3.6 Rückformung konstruktiver Teile 135
5.2.4 Konsolidierung der polychromen Fassung 136
5.2.5 Frühere Restaurierungsmaßnahmen 136
5.2.6 Präsentation 137
5.2.7 Empfehlungen für die Lagerung im Depot 139

6 Zusammenfassung 141

Literaturliste 143





Anhang

A Fotodokumentation 148
A.1 Ansichten Vorzustand (schwarz/
weiß Aufnahmen) 148
A.2 Detail und Technoskopaufnahmen (Farbfotos) 155
A.2.1 Dem Blumenboot zugeordnete und nummerierte
gelöste Teile 172

B Untersuchungsprotokolle 182
B.1 Flächenuntersuchung unter Anregung im Ultravioletten Licht 182
B.1.1 Aufnahmen unter UV- Anregung 183
B.2 Punktuntersuchungen 187
B.2.1 Übersicht der entnommenen Proben und durchgeführten Löslichkeitstests 188
B.2.2 Bestimmung der Holzart 192
B.2.3 Löslichkeitstests 195
B.2.4 Betrachtung und histochemische Anfärbung von Anschliffen 199
B.2.4.1 Anschliffbetrachtung 200
B.2.4.2 Faserbestimmung 212
B.2.5 Mikrochemische Analyse von Schabeproben 217
B.2.5.1 Bindemitteluntersuchung mit mikrochemischen Spottests 217
B.2.5.1.1 Test auf tierische Leime (Proteine)217
B.2.5.1.2 Test auf alkalische Verseifbarkeit 219
B.2.5.1.3 Nachweis von Kohlenhydraten 220
B.2.5.1.4 Test auf Calcium 221
B.2.5.2 Mikrochemische Nachweise zur
Pigmentanalyse 222
B.2.5.2.1 Nachweis von Eisen als Fe(SCN)3- Farbreaktion 222
B.2.5.2.2 Nachweis von Calciumcarbonat 223
B.2.5.2.3 Kristallchemischer Nachweis von Zink 224
B.2.5.2.4 Kristallchemischer Nachweis von Blei 225
B.2.5.2.5 Nachweis von Schwefel 226
B.2.6 Polarisationsmikroskopie an
Streupräparaten 227
B.2.6.1 Protokoll zur Polarisationsmikroskopie 227

C Kartierung des Zustandes 229

E Archivalien 232
E.1 Restaurierungsbericht/ Katalogausschnitt 232

F Verwendete Materialien/ Datenblätter 233

G Korrespondenz/ Gesprächsprotokolle 235
G.1 Deutsches Elfenbein Museum Erbach/Odenwald 235
G.2 Deutsches Schiffahrtsmuseum/ Bremerhaven 236
G.3 Ethnologisches Museum/ Berlin 237
G.4 Grassi- Museum für Völkerkunde/ Leipzig 238
G.5 Grubel, Annik, Dipl. Rest. (FH)239
G.6 Hong Kong museum of History 240
G.7 Jordan- Fahrbach, Eva, Dipl. Rest. 241
G.8 Linden- Museum/ Stuttgart 242
G.9 Museum der Kulturen/ Basel 243
G.10 Museum der Weltkulturen/ Frankfurt am Main 244
G.11 Peabody Museum/ Cambridge, MA 245
G.12 Rautenstaruch- Joest- Museum/ Köln 246
G.13 Überseemuseum Bremen 247
G.14 Vallejo Gallery 248

H Übersicht der chinesischen Epochen nach
Dynastien 249

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weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Masterarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Gerdi Maierbacher- Legl
  • Zweitprüfer:  Dr. Andreas Lüderwaldt
  • Abgabedatum:  2008
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  249
  • Abbildungen:  209
 
Kontakt:
 
Vanessa Kaspar
v.kaspar@[Diesen Teil loeschen]web.de

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