Hochschularbeit

Desirée Drechshage: Die Sammlung Karl Junker der Stadt Lemgo. Überlegungen zur Neukonzeptionierung der Depotsituation Zurück
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Zusammenfassung: Der Künstler Karl Junker [*1850 †1912] lebte und arbeitete in Lemgo im Kreis Lippe. Sein Nachlass umfasst ein von ihm komplett gestaltetes Haus mit zahlreichen Möbeln, ca. 550 Graphiken, Gouache, Aquarelle und Skizzen, ca. 300 Gemälde auf textilem Träger sowie auf Holztafeln und ca. 150 beschnitzte Beschlagleisten/Skulpturen. Sein Werk gilt als Vorläufer des Expressionismus und weist eine stilistische Verwandtschaft zum Historismus wie zum Jugendstil auf. Die überwiegende Anzahl der von ihm geschaffenen Einzelobjekte sind nicht im Junkerhaus selbst sondern unter wenig günstigen Bedingungen im Dachboden eines 250 Jahre alten Hauses untergebracht. Neben den allgemeinen Anforderungen an ein Kunstdepot liegt das Hauptaugenmerk dieser Arbeit auf Vorschlägen zur Verbesserung der aktuellen Aufbewahrungssituation der Sammlung Junker. Dabei werden die Themen Standort und Gebäudeart, Ausstattung und Lagersysteme, Standortverwaltung, Klima, Licht, Schmutz, Integrated Pest Management, Schadstoffe, Brandschutz und Einbruchprävention erläutert und untersucht. Im Kontext der präventiven Konservierung wird ein für den öffentlichen Träger praktikables Konzept vorgelegt.

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Schlagworte: präventive Konservierung, Kunstdepot, Lagersysteme, Standortverwaltung, Klima, Licht, Integrated Pest Management, Schadstoffe, Brandschutz
Inhalt: Benutzerhinweis Seite 5
Einleitung 7
1 Lemgo und der Künstler Karl Junker 9
1.1 Die Museumslandschaft der Stadt Lemgo 10
1.2 Karl Junker und sein Werk 12
1.3 Das Museum Junkerhaus 17
1.4 Ausstellungen 19
2 Die Sammlung Karl Junker der Stadt Lemgo 21
2.1 Kunsttechnologischer Aufbau
der Sammlung Junker 21
2.2 Erstellung eines Mengengerüsts
für die Sammlung Junker 24
2.3 Restaurierungsgeschichte und aktueller
Zustand der Sammlung Junker 27
3 Überlegungen zur Neukonzeptionierung der
Depotsituation der Sammlung Karl Junker im
Eichenmüller-Haus, Lemgo 32
3.1 Standort und Gebäudeart
3.1.1 Konservatorische und technische
Anforderungen an ein Kunstdepot 36
3.1.2 Das Eichenmüller-Haus in Lemgo 37
3.2 Räumlichkeiten
3.2.1 Konservatorische und technische
Anforderungen an ein Kunstdepot 38
3.2.2 Die aktuelle Depotsituation der Sammlung
Karl Junker im Eichenmüller-Haus 39
3.3 Ausstattung und Lagersysteme
3.3.1 Konservatorische und technische
Anforderungen an ein Kunstdepot 43
3.3.2 Die aktuelle Depotsituation der Sammlung
Karl Junker im Eichenmüller-Haus 51
3.3.3 Möglichkeiten zur Verbesserung der
aktuellen Lagerung im Eichenmüller-Haus 62
3.4 Standortverwaltung
3.4.1 Konservatorische und technische
Anforderungen an ein Kunstdepot 73
3.4.2 Die aktuelle Depotsituation der Sammlung
Karl Junker im Eichenmüller-Haus 76
3.4.3 Möglichkeiten zur Verbesserung der
aktuellen Lagerung im Eichenmüller-Haus 78
3.5 Klima
3.5.1 Konservatorische und technische
Anforderungen an ein Kunstdepot 79
3.5.2 Die aktuelle Depotsituation der Sammlung
Karl Junkern im Eichenmüller-Haus 91
3.5.3 Möglichkeiten zur Verbesserung der
aktuellen Lagerung im Eichenmüller-Haus 96
3.6 Licht
3.6.1 Konservatorische und technische
Anforderungen an ein Kunstdepot 100
3.6.2 Die aktuelle Depotsituation der Sammlung
Karl Junker im Eichenmüller-Haus 103
3.6.3 Möglichkeiten zur Verbesserung der
aktuellen Lagerung im Eichenmüller-Haus 106
3.7 Schmutz: Reinigung im Depot
3.7.1 Konservatorische und technische
Anforderungen an ein Kunstdepot 107
3.7.2 Die aktuelle Depotsituation der Sammlung
Karl Junker im Eichenmüller-Haus 108
3.7.3 Möglichkeiten zur Verbesserung der
aktuellen Lagerung im Eichenmüller-Haus 109
3.8 Integrated Pest Management
3.8.1 Konservatorische und technische
Anforderungen an ein Kunstdepot 110
3.8.2 Die aktuelle Depotsituation der Sammlung
Karl Junker im Eichenmüller-Haus 113
3.8.3 Möglichkeiten zur Verbesserung der
aktuellen Lagerung im Eichenmüller-Haus 117
3.9 Schadstoffbelastung
3.9.1 Konservatorische und technische
Anforderungen an ein Kunstdepot 118
3.9.2 Die aktuelle Depotsituation der Sammlung
Karl Junker im Eichenmüller-Haus 121
3.9.3 Möglichkeiten zur Verbesserung der
aktuellen Lagerung im Eichenmüller-Haus 123
3.10 Brandschutz
3.10.1 Konservatorische und technische
Anforderungen an ein Kunstdepot 124
3.10.2 Die aktuelle Depotsituation der Sammlung
Karl Junker im Eichenmüller-Haus 136
3.10.3 Möglichkeiten zur Verbesserung der
aktuellen Lagerung im Eichenmüller-Haus 140
3.11 Einbruchprävention
3.11.1 Konservatorische und technische
Anforderungen an ein Kunstdepot 141
3.11.2 Die aktuelle Depotsituation der Sammlung
Karl Junker im Eichenmüller-Haus 142
3.12 Abschließende Gesamtbewertung der
Möglichkeiten zur Verbesserung
der Lagerung der Sammlung Junker im
Eichenmüller-Haus 143
4 Überlegungen zu Möglichkeiten der Lagerung der Sammlung Karl Junker außerhalb des Eichenmüller-Hauses 145
4.1 Lagerhalle Kondor 145
4.2 Nutzung von Depoträumen anderer Museen
oder Zentraldepot 155
5 Schlussbetrachtung 160

ARCHIVALIEN 162
LITERATUR 163
INTERNETQUELLEN 169
ABBILDUNGSNACHWEIS 170
TABELLENNACHWEIS 172


Anhang I Fotoanhang
Anhang II Mengengerüst mit Inventarliste der
Sammlung Karl Junker, Lemgo
Anhang III Zustandserfassung der Sammlung Karl
Junker, Lemgo
Anhang IV Säuren- und Formaldehydmessung in den
Transportkisten
Anhang V Klimamessung im Eichenmüller-Haus und
der Lagerhalle Kondor, Lemgo
Anhang VI Luftkeimmessung Dachboden und Wohnung
im Eichenmüller-Haus, Lemgo
Anhang VII Schadstoffbelastung im Dachstuhl,
Eichenmüller-Haus, Lemgo
Anhang VIII Brandschutz

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weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Masterarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Michael von der Goltz
  • Zweitprüfer:  Dipl.-Rest. Matthias Stappel
  • Abgabedatum:  2008
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  172
  • Abbildungen:  95
 
Kontakt:
 
Desirée Drechshage
desidre@[Diesen Teil loeschen]web.de

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