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Katharina Deimel: Die Wiedenbrücker Schule Künstler - Werkstätten - Arbeitsteilung Zurück
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Zusammenfassung: Thema: Die Wiedenbrücker Schule. Künstler – Werkstätte – Arbeitsteilung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Geschichte der Wiedenbrücker Schule. Dabei handelte es sich um eine Art Netzwerk von spezialisierten Werkstätten verschiedener Kunsthandwerkszweige, deren Schwerpunkt auf der Herstellung von sakraler Kunst lag.
Die Blütezeit der Wiedenbrücker Schule begann 1860 mit der Gründung der Werkstatt des Altarbauers Franz Anton Goldkuhle und endete mit dem zweiten Weltkrieg. Da die Nachfrage nach sakraler Kunst im neugotischen und neuromanischen Stil sank, stellten einige der noch bestehenden Betriebe auf Möbelherstellung um.
Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Arbeitsweise und der Technik der Wiedenbrücker Kunsthandwerker. Hier werden, unter anderem am Beispiel des Reliefs „Fürbitte des hl. Josephs für die Kirche“ aus der Werkstatt Anton Murmanns, die Werk- und Fasstechnik der Wiedenbrücker Schule genauer untersucht. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Bildhauern und den Fassmalern. Im Rahmen der Untersuchungen werden Holzartenanalysen, Bindemittel- und Pigmentanalysen an kleinen Proben durchgeführt.
Der letzte Teil der Arbeit stellt dann noch den Wandel in der Wertschätzung der Kunst der Wiedenbrücker Schule ab der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts dar.

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Schlagworte: Wiedenbrücker Schule, 19. Jahrhundert, Werktechnik, Fasstechnik
Inhalt: Inhaltsverzeichnis Seite
Einleitung 4
1. Die Wiedenbrücker Schule 7
1.1. Zum Historismus allgemein 7
1.2. Zur Stadt Rheda-Wiedenbrück 11
1.3. Entwicklung des Kunsthandwerks in Wiedenbrück 14
1.3.1 Position der Wiedenbrücker im Historismus des 19. Jahrhunderts 19
1.3.2. Die Ausbildung der Wiedenbrücker Kunsthandwerker 20
1.4. Im 19. Jahrhundert in Wiedenbrück ansässige Werkstätten 23
1.4.1 Die Bildhauerwerkstatt Anton Mormann 24
1.4.2. Altarbauer Heinrich Schweppenstedde 27
1.4.3. Altarbauerwerkstatt Brockhinke-Becker 27
1.4.4. Das Maleratelier Franz Georg Goldkuhles 29
1.5. Die Verbreitung der Werke am Beispiel des Bildschnitzers Anton Mormann 31

2. Die Arbeitsweise der Wiedenbrücker Werkstätten 34
2.1. Arbeitsteilung 35
2.2. Arbeitsweise 37
2.2.1. Verwendete Materialien 48
2.2.2. Farbigkeit der Altäre 49
2.3. Exemplarische Untersuchung des Reliefs „ Fürbitte des hl. Josephs für die Kirche" 55
2.3.1. Identifikation 55
2.3.2. Objektbeschreibung 56
2.3.2.1. Ikonographie 59
2.3.3. Objektgeschichte 63
2.3.3.1. Umfeld des Objekts 68
2.3.4. Zustand 70
2.3.5. Werktechnische Untersuchung des Trägers 82
2.3.6. Fasstechnische Untersuchung 104
2.3.6.1. Makroskopische Untersuchung vor Ort 104
2.3.6.2. Mikroskopische Untersuchung der Anschliffe 128
2.3.7. Zusammenfassung und Interpretation der Befunde 161
2.3.8. Empfehlungen zum Objektstandort und zur weiteren Behandlung des Reliefs 163
2.4. Zum neuen Museum in Wiedenbrück 164
3. Zum Umgang mit den Werken der Wiedenbrücker in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts 166
3.1. Gründe für Veränderungen und Entfernungen von Kirchenausstattungen 166
3.2. Exemplarische Beispiele für den Umgang mit Altären der Wiedenbrücker Schule 167
3.2.1. Hochaltar der katholischen Pfarrkirche St. Johannes Ev. in Bad Westernkotten 167
3.2.1.1. Identifikation und Objektbeschreibung 168
3.2.1.2. Objektgeschichte 173
3.2.1.3. Restaurierungsgeschichte 174
3.2.2. Hochaltar der katholischen Pfarrkirche St. Laurentius in Erwitte 179
3.2.2.1. Identifikation und Objektbeschreibung 180
3.2.2.2. Objektgeschichte 183
3.2.2.3. Restaurierungsgeschichte 184
3.2.3. Zusammenfassung der Ergebnisse, Parallelen beider Altäre 189
3.3. Auf die Umgangsweise mit den Werken begründete Probleme für heutige Restauratoren 191

Literaturverzeichnis: 193
Quellenverzeichnis: 196
Abbildungsverzeichnis: 197
Abbildungsnachweis: 203

Anhang: 204
A Landkarte von Nordrhein-Westfalen 205
B Listen der meisten bekannten Wiedenbrücker Kunsthandwerker 205
C Schaubild des Netzwerks der Altarbauer- und Bildhauerwerkstätten in Wiedenbrück
……………………………………………………………………………………………………………………………….209
D Stadtplan von 1948; Ortskern Wiedenbrück mit eingezeichneten Werkstattgebäuden
……………………………………………………………………………………………………………………………….210
E Geschichte des Franziskanerklosters in Wiedenbrück 211
F Der preußische Kulturkampf 214
G Museum Abtei Liesborn 216
H Zustands- und Konstruktionskartierung 218
I Protokoll zur Holzartenanalyse 219
J Ergänzende Fotos zur Bindemittelanalyse: Anfärbung auf Proteine 222
K Ergänzende Fotos zur Bindemittelanalyse: Anfärbung auf trocknende Öle 224

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weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Masterarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Michael von der Goltz
  • Zweitprüfer:  Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub
  • Abgabedatum:  2008
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  225
  • Abbildungen:  158
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