Hochschularbeit

Maire Müller-Andrae: Ikone - Sinnbild der Ostkirche und Kunstobjekt. Probleme der Ikonenrestaurierung am Beispiel einer Ikone aus Privatbesitz. Zurück
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Zusammenfassung: Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Umgang von Ikonen in der Restaurierung. Die enge Bindung der Ikone an die christlich-orthodoxe Religion und Liturgie wird in der Ikonenrestaurierung nicht immer angemessen berücksichtigt. Ob und inwiefern die religiöse Bedeutung die restauratorische Bearbeitung der Ikone beeinflußt, wird hier untersucht.
Es werden zunächst die Entwicklungsgeschichte der Ikonen, ihr Gebrauch in der gottesdienstlichen Liturgie, sowie ihre werk- und maltechnische Herstellungsweise und ihre Formensprache unter dem Einfluß der strengen orthodoxen Tradition beschrieben.
Ikonen werden heute in nicht vom orthodoxen Glauben geprägten Kulturkreisen ungeachtet ihrer religiösen Bedeutung in erster Linie als Kunstobjekte angesehen. Die Arbeit sucht Gründe dafür und zeigt die daraus resultierende Handhabung der Ikonen auf.
Es werden Überlegungen angestellt, wie die Ikonenrestaurierung in ihrer Verpflichtung, die Authentizität des Objektes zu erhalten, sowohl den ideellen als auch den materiellen Gegebenheiten der Ikone gleichermaßen gerecht werden kann.
Den praktischen Bezug erhalten die vorab gestellten Ausführungen in der mal- und werktechnischen Untersuchung der Ikone "Gottesmutter von Kasan" aus Privatbesitz. Auf der Grundlage der Untersuchung wird ein Restaurierungskonzept erstellt, das die theoretischen Überlegungen zur Ikonenrestaurierung einbezieht.

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Schlagworte: Ikonen, Ikonenrestaurierung
weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Jirina Lehmann
  • Zweitprüfer:  Klaus Detering
  • Abgabedatum:  1997
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  166
  • Abbildungen:  120
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