Hochschularbeit

Monika Tschierske: Phenolharzgetränkte Papierwaben als Aufdoppelungsmaterial für statisch geschwächte Holztafelbilder. Theoretische Beurteilung und Möglichkeiten der Umsetzung an einer Holztafel. (In Zusammenarbeit mit Diana von Stietencron) Zurück
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Zusammenfassung: Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurde ein neues Verfahren zur Restaurierung von Holztafelbildern entwickelt, deren Träger durch Pilz- oder Insektenbefall soweit geschwächt ist, daß er auch nach einer Holzfestigung in sich nicht mehr tragfähig ist und das Tafelbild selbst durch eine Rahmenkonstruktion nicht mehr gehalten werden kann. Bei diesem Verfahren wird der originale Bildträger vollständig erhalten und mit einem flexiblen Material aufgedoppelt, welches mit modernsten technischen Möglichkeiten an die Unregelmäßigkeiten der Tafelrückseite angepaßt wird. Dadurch wird einerseits dem Anspruch der Substanzerhaltung genüge getan, andererseits werden die klimabedingten Quell- und Schwindbewegungen des Holzes aufgrund der Verwendung des flexiblen Materials nicht behindert. Im ersten Teil der Arbeit wurde das Verfahren theoretisch bewertet und praktisch durch spezifische Versuche getestet. Der zweite Teil der Arbeit befaßt sich mit der Untersuchung und Erstellung eines Restaurierungskonzepts des Epitaphs der Familie Ahammer aus der Wenzelkirche in Rothenstein bei Jena als Voraussetzung für eine im Anschluß an das Diplom, im Sommer 1997, durchzuführende Aufdoppelung.

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Schlagworte: Aufdoppelung, Wabenplatten
weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Jirina Lehmann
  • Zweitprüfer:  Dr. Klaus Dreiner
  • Abgabedatum:  1997
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  137
  • Abbildungen:  125
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