Hochschularbeit

Gesine Siedler: Konservatorische Aspekte beim Umgang mit Künstlerrahmungen von Kunst auf Papier Zurück
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Zusammenfassung: Rahmen und Passepartouts, die von der Künstlerin/dem Künstler für ihr Kunstobjekt selbst gefertigt, ausgesucht oder beauftragt worden sind, gelten grundsätzlich als zum Objekt gehörig.
Die Aufgabe der Konservierung ist die Untersuchung der Rahmen und Passepartouts hinsichtlich ihrer Qualität und Technik, die Überprüfung des Mikroklimas im gesamten Objekt, sowie die Kontrolle der Umgebungsbedingungen des Aufbewahrungsortes im Sinne des konservatorischen Objektschutzes, zur Minderung der Alterung oder Vermeidung möglicher Schädigung der Artefakte.
Da historische Rahmungen bzw. Archivierungen oft nicht mehr den aktuellen Standards entsprechen, kann es unabdingbar sein, Materialien auszutauschen, so z. B. säurehaltige Kartons, die zur Künstlerrahmung gehören, am Objekt zu isolieren oder einen Abstand zwischen Verglasung und Objekt zu schaffen oder nachträglich gefertigte Rahmen zu separieren.
Dieses Vorgehen stellt die Entscheidungsträger jedoch vor die Frage, wie mit dem möglichen Verlust von wichtigen Informationen der Objektgeschichte für die Quellenforschung umzugehen ist. Hierbei kann eine Museumsdatenbank die bewahrende Form übernehmen.
Ferner gilt ein besonderes Augenmerk der Unterbringung in Depots, die in den historisch gewachsenen Strukturen der Museen, den heutigen Anforderungen angepasst werden müssen. Die vorliegende Arbeit beleuchtet diese vielfältigen Gesichtspunkte und versucht unter Berücksichtigung kulturwissenschaftlicher Aspekte —, konservatorische Handlungsmöglichkeiten der Informationserhaltung aufzuzeigen.

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Inhalt: Kurzzusammenfassung III
Abstract IV
Danksagung V
Inhaltverzeichnis VI

1. Einleitung 8
1.1 Verpackung 11
1.2 Passepartout 13
1.3 Montage der Originale 19
1.4 Glas 21
1.5 Abstandhalter 23
1.6 Rückwand 25
1.7 Rahmen 26
2. Museologie 34

3. Künstlerrahmungen von Kunst im Niedersächsischen Landesmuseum Hannover und Stiftung Stadtmuseum Berlin 35
3.1 Kupferstichkabinett des Niedersächsischen Landesmuseums Hannover 35
3.1.1 Die Ramberg-Sammlung 37
3.1.1.1 Entwurfs- und Vorzeichnungen 38
3.1.1.2 Archivierung der Zeichnungen und Graphiken Rambergs 39
3.1.1.3 Historische Passepartouts 39
3.1.1.4 Historische Montagen 41
3.1.2 Konservatorische Maßnahmen 42
3.1.2.1 Neu-Umlagerung in Passepartouts 42
3.1.2.2 Die Lagerung in historischen Klappkassetten 44
3.1.2.3 Lagerung in den Schränken 46
3.1.2.4 Deponierung der Originalverpackung 46

3.2 Stiftung Stadtmuseum Stadtmuseum Berlin 46
3.2.1 Depots zur Aufbewahrung von Graphiken und Zeichnungen 47
3.2.1.1 Das Depot der Stiftung Stadtmuseum Berlin 48
3.2.1.2 Gerahmte Bilder 48
3.2.1.3 Magazinhygiene 49
3.2.2 Das Sammlungskonzept von Zeichnung, Pastell, Graphik und Fotos und die Montage im Passepartout 51
3.2.2.1 Pastellmalerei 53
3.2.2.2 Schäden 55
3.2.2.3 Konservatorisches Überarbeitungskonzept des Stadtmuseums 56
3.2.2.4 Aufbewahrung der Pastelle 57
3.2.3 Die Sammlung Hans Baluschek 58
3.2.3.1 Beschreibung der Kartons und Rahmen 60
3.2.3.2 Mögliches Konzept zur Separierung der „Kästenrahmen“ 62
3.2.3.3 Mögliche Maßnahmen an den großen Leistenrahmen 64

4. Schluss 67
5. Bibliographie 70
6. Verzeichnis der Abbildungen 73
7. Eidesstattliche Erklärung 77

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weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Bachelorarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dipl.-Rest. Ulrike Hähner
  • Zweitprüfer:  Prof. Dr. Andreas Kühne
  • Abgabedatum:  2014
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  77
  • Abbildungen:  37
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