Hochschularbeit

Vera Gremme: Planung von Untersuchungsmöglichkeiten zur Wiederbehandlung von Rissschließungen Zurück
Sprache: Original   -   Übersetzung
Seitenübersicht:  
 
Zusammenfassung: Diese Thesis soll die Grundlagen für eine Wiederbehandlungsmöglichkeit von Rissschließungen mit Weizenstärkekleister bei Papierobjekten erarbeiten. An der HAWK wird die Methode der Rissschließung anhand einer didaktischen Arbeitsanleitung gelehrt. Sie bildet die Grundlage für die Probekörper und den Versuchsaufbau, die im Rahmen der Arbeit herausgearbeitet werden, um die Möglichkeiten und Grenzen einer Wiederbehandlung in der Praxis untersuchen zu können.
Die Notwendigkeit zur Wiederbehandlung von Rissschließungen ergibt sich aus der stark verinnerlichten Forderung nach Reversibilität konservatorischer und restauratorischer Methoden zum Schutz der Objekte vor Schäden, die durch neu eingebrachte Materialien und fehlerhafte Arbeitsabläufe im Fortgang der Alterung entstehen können. Die Arbeit thematisiert dazu die in der Fachliteratur gebräuchliche Verwendung der Begriffe Reversibilität und Wiederbehandlung. Darüber hinaus werden die Vorgänge des Klebens und Lösens näher betrachtet, das Klebemittel Weizenstärkekleister auf seine Eigenschaften untersucht und gängige Methoden zur Behandlung von Verklebungen mit stärkebasierten Kleistern vorgestellt. Anhand dieser Erkenntnisse und des erarbeiteten Versuchsaufbaus werden Empfehlungen für systematische Löseversuche gegeben.

Top

Schlagworte: Weizenstärkekleister, Wiederbehandlungsfähigkeit, Wiederbehandlung, Reversibilität
Inhalt: 1 Einleitung S. 1
2 Reversibilität und Wiederbehandlungsfähigkeit S. 4
3 Weizenstärkekleister: Kleben und Lösen S. 10
3.1 Allgemeine Voraussetzungen zur Erzeugung einer Verklebung S. 10
3.2 Verklebungen in der Restaurierung S. 12
3.3 Quellen und Lösen S. 15
3.4 Quellversuche bei Daniels S. 16
3.5 Alterungsverhalten und künstliche Alterung von Weizenstärke S.19
4 Methoden der Klebstoffentfernung S. 21
4.1 Direkte und indirekte Applikation von Feuchtigkeit S. 21
4.2 Lösung durch Enzyme S. 24
5 Annäherung an systematische Löseversuche durch Probekörper S. 26
5.1 Rissschließungstechnik an der HAWK S. 26
5.2 Erstellung der Probekörpern nach Arbeitsanleitung S. 27
5.3 Beschreibung der getrockneten Probekörper – Schwerpunkt Rissschließung S. 30
5.4 Löseversuch S. 31
5.5 Beschreibung der getrockneten Proben – Schwerpunkt Wiederbehandlung S. 33
5.6 Reflexion des Versuchs S. 34
5.7 Erwartungen an die Wiederbehandlung und Lösbarkeit von Rissschließungen S. 37
6 Fazit, Empfehlungen und Fragestellungen für folgende Versuche S. 39
7 Bibliografie S. 43
8 Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen S. 46
9 Verzeichnis der Arbeitsmaterialien S. 47

Anhang

Top

weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Bachelorarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dipl.-Ing. Dipl.-Rest. Ulrike Hähner
  • Zweitprüfer:  Dipl.-Rest. Barbara Rittmeier
  • Abgabedatum:  2016
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  46
  • Abbildungen:  12
 
Kontakt:
 
Vera Gremme
vera.gremme@[Diesen Teil loeschen]t-online.de

Zurück

Das Hornemann Institut verfügt ausschließlich über die hier angezeigten Informationen. Für weitere Informationen oder Kopien der Hochschularbeit wenden Sie sich bitte an den Autor/die Autorin - oder wenn kein Kontakt angegeben ist - an die Sekretariate der jeweiligen Fakultäten.