Hochschularbeit

Lea Luisa Puglisi: Sgraffiti der 1950er Jahre in Hildesheim Zurück
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Putzschnitt aus dem Jahr 1957, vermutlich ausgeführt von Alfred Dorn.
   

Sgraffito aus dem Jahr 1938, ausgeführt von Malermeister Behmann.
Zusammenfassung: Bereits ab 1938 finden sich die ersten Sgraffito-Dekorationen in Hildesheim wieder, die als nationalsozialistische Propaganda fungierten.
In der Nachkriegszeit führten besonders Otto Aue und Alfred Dorn mit seinen Schülern zahlreiche Arbeiten aus, aber auch Malerfirmen gestalteten die schlichten Fassaden mit Sgraffito- und Putzschnittarbeiten mit Werbungen z.B. für Handwerksfirmen oder einfache Handelsgeschäfte. Besonders charakteristisch für Hildesheim sind dabei monumentale Bildwerke, die an die im Krieg zerstörte historische Innenstadt erinnern sollen.

Bis heute sind einige dieser Werke bereits entfernt oder unter Putz, Dämmungen oder Schilder verdeckt, da sie häufig als nicht zeitgemäß empfunden werden oder die Wertschätzung fehlt. Auch sind aus der nationalsozialistischen Ära bewusst Sgraffiti zerstört worden. Andere werden in den nächsten Jahren unter Dämmungen verschwinden. Nur 7 der 54 vorgefundenen Putzdekorationen stehen unter Denkmalschutz. Gerade deshalb ist es entscheidend, die Sgraffiti und Putzschnitte zu untersuchen um den Wert dieser historischen Zeugnisse wieder sichtbar werden zu lassen und ihre Erhaltung in den kommenden Jahren zu sichern.

Die Arbeit teilt sich in die schriftliche Ausarbeitung sowie in einen Katalog auf, der die Objekte aus Hildesheim von 1930 - 1950er Jahren auflistet.

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Schlagworte: Sgraffitotechnik, Sgraffiti, Putzschnitt, Kalkputz, Edelputz, Nachkriegszeit, Vorkriegszeit, Nationalsozialismus Hildesheim, Fünfziger Jahre, Wiederaufbau, Architektur, Otto Aue, Alfred Dorn, Bugenhagenstraße
 
Sgraffito aus dem Jahr 1938, ausgeführt von Otto Aue.
 
Putzschnitt aus dem Jahr 1952, ausgeführt von Alfred Dorn und seinen Schülern.
Inhalt: Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung
2. Einführung in das Thema
2.1. Sgraffitotechnik
2.1.1 Herstellung eines monochromen Sgraffito
2.1.2 Herstellung eines polychromen Sgraffito
2.2 Putzschnitttechnik
2.2.1 Tiefliegender Putzschnitt
2.2.2 Reliefartiger Putzschnitt
2.4 Werkzeuge und Geräte
2.5 Putzmörtel und Zuschlagstoffe
2.6. Weitere Arten der Putzgestaltung
3. Die Geschichte der Sgraffitotechnik
3.1 Die Herkunft der Sgraffitotechnik
3.2 Die Sgraffitotechnik in der Renaissance
3.3 Die Sgraffitotechnik im 19. Jahrhundert
3.4 Die Sgraffitotechnik im 20. Jahrhundert
4. Sgraffitotechnik in Hildesheim
4.1 Sgraffitotechnik in der Vorkriegszeit
4.2 Sgraffitotechnik in den Fünfzigerjahren des 20. Jahrhunderts
4.3 Ausführende Personen und Firmen
4.3.1 Otto Aue
4.3.2 Alfred Dorn
4.3.3 Wilhelm Bake
5. Spezifische Schadensbilder und deren Einflüsse
5.1 Strahlung, Temperatur und Feuchtigkeit
5.2 Weitere Schadensfaktoren aufgrund von Umwelteinflüssen
5.3 Technologische Fehler
5.4 Technisch-chemische und technisch-biologische Einflüsse
6. Untersuchungsmethoden
6.1 Katalogisierung des Bestandes
6.2 Phänomenologische Untersuchung
6.3 Empirische Untersuchung
6.4 Personen-und Sachrecherche
7. Weiterführende Untersuchungen an ausgewählten Objekten - Bestand und Zustand
7.1 Bugenhagenstraße 24
7.2 Luisenstraße 14 46
7.3 Steingrube 13 49
7.4 St. Bernward Krankenhaus
7.5 Steuerwalderstraße 136
7.6 Sebastian - Bach - Straße 36
8. Zusammenfassung

Literaturverzeichnis
Abbildungsverzeichnis

Anhang
I Liste der denkmalgeschützen Häuser
II Zeitungsartikel
III Baudaten
IIII Baupläne
V Rekonstruktionen
VI Email - Verkehr
VII Sonstiges

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weitere Angaben:
  • Hochschule: HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/ Holzminden/Göttingen
  • Art der Arbeit:  Bachelorarbeit
  • Erstprüfer/in:  Dr. Prof. Dipl.-Rest. Nicole Riedl
  • Zweitprüfer/in:  Dipl.-Rest. Anneli Ellesat M.A.
  • Abgabedatum:  2015
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  67
  • Abbildungen:  114
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