Hochschularbeit

Eva Bös: Die Präsentation von Handschriften im künftigen Deutschen Romantik-Museum Frankfurt am Main. Systematische und konservierungswissenschaftliche Überlegungen Zurück
Sprache: Original   -   Übersetzung
Seitenübersicht:  
 
Zusammenfassung: Die Empfindlichkeit gealterten Papiers gegenüber mechanischer Beanspruchung und klimatischen Einflussfaktoren macht die dauerhafte Präsentation von Handschriften problematisch. Anlässlich der Einrichtung des Deutschen Romantik-Museums Frankfurt (DRM) wurden RestauratorInnen und Kuratoren ausgewählter Dauerausstellungen in Archiven und Bibliotheken befragt, um Aufschluss über aktuelle Möglichkeiten der Präsentation von Papieroriginalen zu erhalten. Die anschließenden Überlegungen zielen darauf ab, Materialeigenschaften als Originalitätsmerkmale zu bestimmen und möglichst durch konservatorische Untersuchungsmethoden sichtbar zu machen. Sie bilden die Basis für die beispielhafte Betrachtung eines für die Ausstellung im DRM vorgesehenen Manuskripts von 1810 mit Perspektive auf die Frage, wie sich Originalitätseigenschaften an ein Ausstellungspublikum vermitteln lassen könnten.

Top

Inhalt: Einleitung S. 1

I. Aktuelle Literaturdauerausstellungen in Deutschland. Zwei Beispiele S. 7

I.1 Literaturmuseum der Moderne, Marbach am Neckar S. 7
I.2 Bibliotheksmuseum der Staatsbibliothek zu Berlin S. 17
I.3 Resumée S. 24
I.4 Seitenblick: Schweizerische Nationalbibliothek,
Bern(Saal Hermann Hesse und Centre Dürrenmatt Neuchâtel) S. 27

II. Materialität als Originaleigenschaft ‒ Merkmale für die Charakterisierung und Methoden der Untersuchung S. 32

II.1 Hergestelltes Material: Artefakt S. 34
II.1.1 Grundlegende Produktionsschritte der Papierfertigung um 1800 S. 35
II.1.2 Papiervlies (Fasergefüge, Füll- und Zusatzstoffe) S. 39
II.1.3 Farbe S. 42
II.1.4 Oberflächenbeschaffenheit (Leimung, Struktur)S. 43
II.1.5 Schöpfform und Papierstruktur S. 46
II.1.6 Papiersorten S. 51

II.2 Benutztes Material: Schriftstück S. 52
II.2.1 Blattnutzung S. 52
II.2.2 Schriftmerkmale S. 56
II.2.3 Schreibgeräte ‒ Federkiel und Stahlfeder S. 59
II.2.4 Schreibmittel ‒ Tinte und Tintenauftrag S. 63
II.2.5 Bearbeitungsspuren und Provenienzmerkmale S. 67

II.3 Gealtertes Material: Analyseobjekt S. 69
II.3.1 Farbe (Vergilben, Ausbleichen) S. 70
II.3.2 Oberflächenleimung und Feuchtigkeitseintrag S. 72
II.3.3 Tintenphänomene S. 73

III. Brentano/Arnim: Verschiedene Empfindungen
vor Friedrichs Seelandschaft [...]. Ein Manuskript
im Deutschen Romantik-Museum Frankfurt S. 78
III.1 Einführung S. 78
III.2 Editorische Eckdaten S. 79
III.3 Materielle Beschreibung S. 82
III.3.1 Papierstruktur S. 82
III.3.2 Tintenphänomene S. 90
III.3.3 Sonstige Merkmale S. 95
III.4 Perspektiven für die Ausstellung S. 95

IV. Fazit und Ausblick S. 98

V. Literaturverzeichnis S. 103

VI. Abbildungsverzeichnis S. 118

VII. Anhang S. 124

Top

weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Masterarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dipl.-Ing. Dipl.-Rest. Ulrike Hähner
  • Zweitprüfer:  Dr. Konrad Heumann
  • Abgabedatum:  2017
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  147
  • Abbildungen:  51
 
Kontakt:
 
Eva Bös
Eva_Boes@[Diesen Teil loeschen]hotmail.com

Zurück

Das Hornemann Institut verfügt ausschließlich über die hier angezeigten Informationen. Für weitere Informationen oder Kopien der Hochschularbeit wenden Sie sich bitte an den Autor/die Autorin - oder wenn kein Kontakt angegeben ist - an die Sekretariate der jeweiligen Fakultäten.