Hochschularbeit

Nadia Behrmann-Brodatzki: Stahlweg I-XII (2007) - von der Requisite zum Kunstwerk? Strategien der Erhaltung eines installativen Kunstwerks von Christoph Schlingensief Zurück
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Zusammenfassung: Gegenstand der Diplomarbeit war die Installation Stahlweg I-XII aus dem Jahr 2007 des Künstlers Christoph Schlingensief. Im Zuge der Aktion Area 7 (2006) im Burgtheater waren die Oberflächen der 16 Stahlspinde künstlerisch gestaltet worden. Durch Gucklöcher können im Inneren der Spinde gezeigte Videos vorangegangener animatographischer Projekte mitverfolgt werden. Basierend auf ausgedehnten Quellenrecherchen konnten im Rahmen der Diplomarbeit wertvolle Informationen zur Entstehung und zur Werkbiographie des Kunstwerks gewonnen werden. Der Zustand aller 16 Stahlspinde wurde erfasst und exemplarisch an drei Spinden eine umfassende Untersuchung hinsichtlich der Korrosionsproblematik durchgeführt, die insbesondere unterhalb der blauen und gelben Farbschichten vorliegt. Mittels FTIR-ATR und REM-EDX konnten die für die Gestaltung der Stahlspinde verwendeten Materialien weitgehend identifiziert und die auslösenden Faktoren für die Korrosion eingegrenzt werden. Auf DVD und miniDV Kassetten vorliegende Videodaten wurden gesichert und mit QCTools analysiert. Eine Strategie zur Erhaltung des Kunstwerks, zu Maßnahmen der Konservierung-Restaurierung und Empfehlungen zur präventiven Konservierung wurden erarbeitet.

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Schlagworte: Area 7, Burgtheater, Datensicherung, Eisenkorrosion, hygroskopische Farbschicht, Konsolidierung, Schlingensief, Videoanalyse, Videokonservierung
weitere Angaben:
  • Hochschule:  Akademie der bildenden Künste Wien
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Univ. Prof. Mag. Gerda Kaltenbruner
  • Zweitprüfer:  Dipl. Kons.-Rest. Martina Pfenniger Lepage
  • Abgabedatum:  2016
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  300
  • Abbildungen:  84
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