Hochschularbeit

Annemarie Wolfslehner: Orientalismus trifft Historismus: Die dekorierte Raumschale des Foyers im 1. OG der Zacherlfabrik (Wien 1894/95). Pilotarbeit zur Restaurierung Zurück
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Zusammenfassung: Die Zacherlfabrik im 19. Wiener Gemeindebezirk entstand im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts und stellt einen außergewöhnlichen Industriebau des Historismus dar. Das Ensemble spiegelt die in ganz Europa bestehende Orientmode der Zeit wieder und zeugt mit seiner aufwendigen Ausstattung von einem in hohem Grade vorhandenen ästhetischen Gestaltungswillen des damaligen Firmenbesitzers Johann Evangelist Zacherl, der eines der herausragenden Beispiele der historistischen Industriearchitektur in Österreich schuf.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung einer Methodik zur Konservierung und Restaurierung der mit aufwendigem Stuckdekor und qualitätsvoller leimgebundener Dekorationsmalerei versehenen Raumschale des Foyers im ersten Obergeschoss des Bürogebäudes, das durch einen Schaden am Dach von zahlreichen feuchteinduzierten Schadensphänomenen gekennzeichnet ist. Das entwickelte Konzept zur Restaurierung des Foyers setzte sich zum Ziel die dekorierte Raumschale des Foyers zu konservieren und die ästhetische Wirkung und Lesbarkeit durch feucht-chemische Reinigungsmethoden zu verbessern und wurde an einer Pilotfläche umgesetzt.

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Schlagworte: Zacherlfabrik, Adolf Falkenstein, Historismus, Orientalismus, Leimfarben, Wasserflecken, Seidenglanzkruste, Agar-Agar
weitere Angaben:
  • Hochschule:  Akademie der bildenden Künste Wien
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Univ. Prof. Dipl.-Ing. Mag. Wolfgang Baatz
  • Zweitprüfer:  Mag. Beate Sipek
  • Abgabedatum:  2017
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  239
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