Hochschularbeit

Mareen Grannas: Die Grundierungen niederländischer Holztafel- und Leinwandgemälde: 1580-1680 - Eine vergleichende Auswertung material- sowie maltechnischer Zusammenhänge und ortsbezogener Werkstattgebräuche Zurück
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Zusammenfassung: Die Materialverwendungen und die Grundierungstechniken niederländischer Holztafel- und Leinwandgemälde sind bisher noch nicht umfassend und vergleichend untersucht worden. Es wird allgemein angenommen, dass Bildträger bereits vorgrundiert erstanden werden. Verallgemeinerungen bringen jedoch keinen Fortschritt bei der Klärung spezieller Werkstattgebräuche. Es bleibt die Frage, welche Schichten in der Werkstatt und welche außerhalb aufgebracht wurden. Daher wird in der vorliegenden Arbeit eine systematische Erfassung und Einschätzung von Untersuchungsergebnissen und Materialanalysen aus dem Zeitraum 1920-1998 vorgenommen. Die "Grundierung" wird als Schichtpaket betrachtet, das die Vorleimung und die "Imprimitur" oder "Primuersel" einschließt. 63 als gesichert geltende Gemälde von 20 repräsentativen Künstlern verschiedener Genres, die in der Zeit von 1580-1680 in Amsterdam, Delft, Den Haag, Haarlem, Leiden oder Utrecht gearbeitet haben, sind dabei berücksichtigt. Die Aufenthaltsdauer eines jeden dieser Künstler ist in einer Übersichtstabelle ausgewertet. Aus dieser Tabelle kann man Rückschlüsse ziehen auf den Ort, in dem ein Gemälde - einschließlich der Grundierung - vermutlich entstanden ist. Grundierungsmaterialien, Techniken und Gebräuche der verschiedenen Werkstätten in jeder Stadt sind - soweit möglich - miteinander verglichen, um charakteristische Übereinstimmungen und Unterschiede aufzuzeigen.

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Schlagworte: Grundierungstechniken, Imprimitur, Primuersel, Niederlande
weitere Angaben:
  • Hochschule:  TH Köln
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Knut Nicolaus
  • Zweitprüfer:  Martin Bijl
  • Abgabedatum:  1998
  • Sprache:  Deutsch
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