Hochschularbeit

Kai Patricia Engelhardt: Konservierung und Rekonstruktion eines württembergischen Pferdegeschirres des frühen 14. Jahrhunderts Zurück
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Zusammenfassung: Die Hebelstangentrense und die Zierbeschläge der Caperation gehören zu einem sehr prunkvollen Pferdegeschirr aus der Zeit zwischen 1300-1325. Das Pferdegeschirr umfaßt rund 100 Objekte. Nach der Datierung kann es dem Grafen Eberhard I, der 1264-1325 lebte, zugeordnet werden.
Über naturwissenschaftliche Untersuchungen wurden die Materialien des Pferdegeschirrs identifiziert und die Restaurierungsmaßnahmen festgelegt. Das Pferdegeschirr besteht mit Ausnahme der Trense, die aus Eisen ist, aus Kupfer. Die äußeren Flächen sind vergoldet und die Köpfe der Niete verzinnt. Es handelt sich um einen Bodenfund. Die Auflagen, typische Korrosionsprodukte die in verschiedenen Phasen vorlagen, wurden unter dem Binokular mechanisch entfernt. Anschließend ist ein Schutzüberzug aufgetragen worden.Eine Rekonstruktion wurde anhand von Abbildungen aus der Zeit und durch Auswertung der Abnutzungsspuren an den Objekten erstellt.
Das Pferdegeschirr soll in den Ausstellungsräumen des Württembergischen Landesmuseums in Stuttgart präsentiert werden. Hierfür bezieht sich die angebotene Ausstellungskonzeption auf die dort vorhandenen Vitrinen.

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Schlagworte: Hochmittelalter, Pferdegeschirr, Rekonstruktion, Ausstellungskonzeption
weitere Angaben:
  • Hochschule:  Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Matthias Knaut
  • Zweitprüfer:  Prof. Ruth Keller-Kempas M. A.
  • Abgabedatum:  1997
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  55
  • Abbildungen:  188
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