Hochschularbeit

Jörg Hägele: Fragen und Probleme des Klebens von archäologischen Gläsern Zurück
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Vier Gläser aus dem 17. Jh., Fundort Jena/Thüringen
Zusammenfassung: Im ersten Teil der vorliegenden Arbeit werden Probleme des Klebens von archäologischem Glas am Beispiel von vier Hohlgläsern aus dem 17. Jahrhundert dargestellt und diskutiert. Anschließend wird der heutige Forschungs-stand mit Hilfe eines Fragebogens und einer ausführlichen Literaturrecherche vorgestellt. Klebe- und Festigkeitseigenschaften verschiedener handelsüblicher Produkte werden in einer technischen Prüfung untersucht und ferner das Alterungsverhalten dieser Produkte beurteilt. Die aus dem Fragebogen, der Literatur und der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Behandlung der vier Glasobjekte ein. Für die Objekte wurden die Klebstoffe Paraloid B 72 und Araldit 2020 verwendet. Diese Anwendung wird anschaulich begründet und dokumentiert.

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Schlagworte: Restaurierung von archäologischem Glas, Klebstoffe, Paraloid B 72
Inhalt: 1 Einleitung (7)

2 Vorstellung der Objekte und der Gesamtproblematik (9)
2.1 Fundumstände (9)
2.2 Beschreibung der zu behandelnden Objekte (11)
2.2.1 Objektbeschreibungen (11)
2.2.1.1 Löwenknaufpokal I (11)
2.2.1.2 Löwenknaufpokal II (12)
2.2.1.3 Vierkantflasche (14)
2.2.1.4 Henkelkrug (15)
2.2.2 Herstellungstechniken (22)
2.2.2.1 Löwenknaufpokal I und II (22)
2.2.2.2 Vierkantflasche (27)
2.2.2.3 Henkelkrug (27)
2.2.3 Geschichtliche Einordnung (30)
2.3 Untersuchungen (31)
2.3.1 Glaschemie (31)
2.3.2 Röntgenfluoreszenzanalyse (34)
2.3.3 Mikroskopische Untersuchung (38)
2.4 Schadensbefunde und –ursachen (39)
2.4.1 Schadensbefund des Löwenknaufpokals I (39)
2.4.2 Schadensbefund des Löwenknaufpokals II (46)
2.4.3 Schadensbefund der Vierkantflasche (52)
2.4.4 Schadensbefund des Henkelkruges (57)
2.4.5 Ursachen für die Schädigungen der Glasobjekte (63)
2.4.6 Der Angriff von Säuren, Basen und Wasser (65)

3 Probleme des Klebens von archäologischen Gläsern (68)
3.1 Grundlagen des Klebens (68)
3.1.1 Adhäsion (68)
3.1.2 Kohäsion (69)
3.2 Anforderungen an Klebstoffe zum Kleben von archäologischen Gläsern.(70)
3.3 Probleme bei der Behandlung von archäologischen Gläsern (72)

4 Zum aktuellen Forschungsstand (80)
4.1 Auswertung des Rundbriefes an Restauratoren, (80)
die archäologisches Glas bearbeiten)
4.2 Auswertung der Literatur (84)

5 Experimenteller Teil (88)
5.1 Ziel des experimentellen Teils (88)
5.2 Verwendete Materialien (88)
5.3 Wahl des Prüfverfahrens (90)
5.4 Probenvorbereitung (92)
5.5 Klebung (Klebetechnik) (92)
5.6 Künstliche Lichtalterung (93)
5.7 Durchführung der Prüfung (93)
5.8 Brechungsindex (97)
5.9 Farbveränderung (100)
5.10 Auswertung der Biegefestigkeitsprüfung (105)
5.11 Fehlerbetrachtung (107)
5.12 Zusammenfassende Betrachtung (108)

6 Konzeption für die zu behandelnden Glasobjekte (109)

7 Restauratorische Maßnahmen (111)
7.1 Reinigung (111)
7.2 Sicherung und Fixierung (111)
7.3 Klebung (113)
7.4 Ergänzung (123)
7.5 Zeichnung der Objekte (123)
7.6 Lagerungshinweise (128)

8 Abschließende Betrachtung (129)

9 Literaturverzeichnis (130)

10 Abbildungs-, Tabellen- und Diagrammnachweis (137)

11 Verzeichnis der Arbeitsmaterialien (138)

12 Anhang (139)

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weitere Angaben:
  • Hochschule:  Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Matthias Knaut
  • Zweitprüfer:  Dr. Volker Koesling
  • Abgabedatum:  2000
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  157
  • Abbildungen:  120
 
Download:
 
Volltext der Hochschularbeit Volltext in deutsch
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Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk steht unter einer Creative Commons BY-NC-ND 3.0 Deutschland Lizenz.
DOI (Digital Object Identifier) http://dx.doi.org/10.5165/hawk-hhg/101
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