Hochschularbeit

Paul Pingitzer: Verzinnung auf antiken römischen Bronzen. Die Jupiter-Dolichenus Dreieckstafel von Traismauer, KHM Wien. Zurück
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Zusammenfassung: Neben der Konservierung und Restaurierung von sechs Fragmenten einer ursprünglich doppelseitigen bronzenen Dreieckstafel des Jupiter-Dolichenus Kultes (2./3. Jh. n. Chr.) waren Überlegungen zur musealen Präsentation, sowie eine virtuelle Rekonstruktion des ursprünglichen Erscheinungsbildes Aufgabenstellung dieser Diplomarbeit. Die Tafel erschien ursprünglich im Farbkontrast vom goldfarbenen Ton des Grundmetalls und weißlich schimmernden, verzinnten Flächen. Im Zuge der Oberflächenfreilegung der rückseitigen Tafelhälfte konnte die vorher nicht sichtbare Verzinnung der Grundfläche dieser Seiten nachgewiesen werden.


Ausgehend von der am Objekt nachgewiesenen Verzinnung, wurden umfangreiche technologische und naturwissenschaftliche Untersuchungen zu Verzinnungen auf römischen Bronzen durchgeführt. Durch praktische Versuche und Vergleiche mit archäologischen Objekten ähnlicher Beschaffenheit konnten wesentliche Erkenntnisse zur historischen Technologie und dem Korrosionsverhalten gewonnen werden. Anhand der erhaltenen Fragmente und mit Hilfe von Vergleichsobjekten war es möglich, die bildlichen Darstellungen großteils zu rekonstruieren und mittels animierter Videosequenz zu illustrieren.

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Schlagworte: museale Konservierung, Rekonstruktion der Fragmente, animierte Videofrequenz, Bronze, Verzinnung, verzinnt, virtuelle Rekonstruktion, Korrosionsverhalten
weitere Angaben:
  • Hochschule:  Universität für angewandte Kunst Wien
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Univ.-Prof. Mag. Dr. Gabriela Krist
  • Zweitprüfer:  -
  • Abgabedatum:  2003
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  134
 
Kontakt:
 
Paul Pingitzer
Franz Klein-Gasse 1
Das Österreichische Archäologische Institut (ÖAI)
1190  Wien
Österreich
p.pingitzer@[Diesen Teil loeschen]gmx.at

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