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Tino Zagermann: Ein Wasserturm der Bahn in Halle/Saale - Erhaltung eines Hochbehälters der Bauart Klönne. Zurück
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Wasserturm am Hauptbahnhof Halle (Saale)
Zusammenfassung: Der hallesche Wasserturm ist ein den Bahnhofsbereich überragender, die Silhouette prägender Zweckbau. Der Schaft wurde aus Ziegelmauerwerk errichtet und in neoromanischen Formen verklinkert. Die darauf ruhende stählerne Stütz- und Behälterkonstruktion der Bauart Klönne trägt mit dem geschwungenen Geländer Merkmale des Jugendstils.
Gebaut um 1910 wurde er bis in die 80er Jahre in erster Linie zur Erhöhung des Drucks im bahninternen Wassernetz genutzt. Aus dem 200 m³ fassenden kugelförmigen Behälter wurden Dampfloks mit Kesselspeisewasser befüllt.
Wesentlicher Teil der Diplomarbeit ist das Dokumentieren des vorgefundenen Bestandes. Um Aussagen über den Zustand des technischen Denkmals treffen zu können, wurden sowohl das Ziegelmauerwerk als auch die Stahlkonstruktion eingehend untersucht und vermessen. Außerdem wurden Lack- und Stahlproben analysiert sowie Restwandstärken ermittelt. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse wurde ein den Bestand schonendes Restaurierungskonzept mit Nutzungsmöglichkeiten erarbeitet, das den Sicherheitsanforderungen der Deutschen Bahn genügt.Um mögliche Technologien zur Steinreinigung zu testen, wurde eine dem Bahnhof zugewandte Fläche der Klinkerfassade exemplarisch gesäubert und der Turm dadurch in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt.

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Schlagworte: Wasserturm, Klönne, Wasserhochbehälter, Steinreinigung, Korrosionsschutz
Inhalt: Kurzzusammenfassung / Abstract
Danksagung
Verzeichnis der Abkürzungen
Verzeichnis der Symbole
Verzeichnis der Abbildungen
Bildquellenverzeichnis
Bildquellenverzeichnis
Inhaltsverzeichnis

1 WASSERTURM AM HAUPTBAHNHOF
1.1 Beschreibung
1.1.1 Lage
1.1.2 Schaft
1.1.3 Behälter und Stützkonstruktion
1.1.4 Das Behälterinnere
1.1.5 Funktionsweise
1.2 Bestand
1.2.1 Schaft
1.2.1.1 Fundament
1.2.1.2 Mauerwerk
1.2.1.3 Fensterverschlüsse
1.2.1.4 Tropfboden
1.2.2 Stahlkonstruktion
1.2.2.1 Stützkonstruktion
1.2.2.2 Behälterwand, Durchstieg und Podest
1.2.2.3 Umlauf mit Geländer
1.2.2.4 Laterne
1.2.2.5 Beschichtung
1.2.2.5.1 Behälter und Kegel / außen
1.2.2.5.2 Behälterunterseite und Kegelinnenfläche
1.2.2.5.3 Behälterinnenwand
1.2.2.5.4 Technische Vorschriften für den Korrosionsschutz
1.2.3 Installation / Rohre
1.2.3.1 Im Schaft
1.2.3.2 Im Behälter
1.2.4 Treppe
1.2.5 Inventar
1.3 Zustand im Sommer 2003
1.3.1 Schaft
1.3.1.1 Fundament
1.3.1.2 Mauerwerk
1.3.1.3 Fensterverschlüsse
1.3.1.4 Tropfboden
1.3.2 Stahlkonstruktion
1.3.2.1 Stützkonstruktion
1.3.2.2 Behälterwand, Durchstieg und Podest
1.3.2.3 Laterne
1.3.2.4 Beschichtung
1.3.2.4.1 Behälter und Kegel / außen
1.3.2.4.2 Behälterunterseite und Kegelinnenfläche
1.3.2.4.3 Behälterinnenwand
1.3.3 Installation / Rohre
1.3.3.1 Im Schaft
1.3.3.2 Im Behälter
1.3.4 Treppe

2 HISTORISCHER ABRISS
2.1 Geschichte des halleschen Klönne-Turms
2.2 Bauformen von Wasserhochbehältern
2.2.1 Flachbodenbehälter
2.2.2 Hängebodenbehälter
2.2.3 Intze-Behälter
2.2.4 Barkhausen-Behälter
2.2.5 Klönne-Behälter
2.3 August Klönne
2.3.1 Der Ingenieur
2.3.2 Das Unternehmen
2.4 Wasserverteilung in Halle
2.4.1 Wasserwerk und Verteilungssystem
2.4.2 Die halleschen Wassertürme
2.4.2.1 ‚Alte Wasserkunst’
2.4.2.2 Wasserturm Süd / Turm I
2.4.2.3 Bahnwasserturm
2.4.2.4 Wasserturm Magdeburger Straße
2.4.2.5 Wasserturm Nord – Am Roßplatz
2.4.2.6 Wasserturm – Reideburger Straßef
2.4.2.7 DB Wasserturm I – Berliner Straße
2.4.2.8 DB Wasserturm II – Berliner Straße
2.4.2.9 DB Wasserturm III – Delitzscher Straße
2.4.2.10 Wasserturm Süd / Turm II - Am Lutherplatz

3 KONZEPT
3.1 Möglichkeiten der Erhaltung
3.1.1 als Wahrzeichen
3.1.2 als bau- und technikhistorisches Denkmal
3.1.3 als Lehrobjekt
3.1.4 als Wartebereich
3.1.5 als Ausflugsziel
3.2 Wie lassen sich die Konzepte realisieren?
3.2.1 Wahrzeichen
3.2.2 Denkmal
3.2.3 Lehrobjekt
3.2.4 Wartebereich
3.2.5 Ausflugsziel
3.3 Möglichkeiten der Umnutzung / Alternativen
3.3.1 Der Turm als Werbeträger
3.3.2 Umnutzung als Geschäftsgebäude
3.3.2.1 Wassertürme neu genutzt
3.3.2.2 Kleingewerbe / Dienstleistung
3.3.3 Studie zur Nutzung von Denkmalen
3.3.4 Restaurieren der Technik
3.3.5 Weitere Vernachlässigung

4 RESTAURIERUNG
4.1 Notwendige Sofortmaßnahmen
4.2 Schaft
4.2.1 Reinigung
4.2.2 Steinersatz
4.2.3 Fugen
4.2.4 Hydrophobierung
4.2.5 Horizontalsperre
4.2.6 Entsalzung
4.2.7 Tropfboden
4.2.8 Fenster
4.2.9 Wasserstandsanzeige
4.3 Stahlkonstruktion
4.3.1 Stabilisierung / Schließen von Löchern
4.3.2 Laternenverschluss
4.3.3 Podest
4.3.4 Rekonstruktionen / Ergänzungen
4.3.5 Korrosionsschutz
4.3.5.1 Korrosivitätskategorie
4.3.5.2 Oberflächenvorbereitung
4.3.5.3 Neubeschichtung
4.3.6 Fenster im Stahlkegel
4.3.7 Tropfboden

5 SCHLUSSBETRACHTUNG

6 ANHANG
6.1 Analysen / Berechnungen
6.1.1 Mikrochemische Analysen
6.1.1.1 Kalk und Gips, Nachweis und Unterscheidung
6.1.1.2 Nachweis von Eisen
6.1.1.3 Nachweis von Bleimennige / Bleiweiß
6.1.1.4 Nachweis von Kohlehydraten in Bindemitteln
6.1.1.5 Nachweis von Stärke, Dextrin und Gummen
6.1.1.6 Nachweis von Öl als Bindemittel
6.1.2 Apparative Bestimmung von Eisenglimmer
6.1.3 Mörtel
6.1.4 Wanddickenmessung
6.1.5 Metallographische Untersuchung
6.1.6 Klima
6.2 Vermessung
6.3 Datenträger
6.4 Zeichnungen und Pläne
6.4.1 Pläne Bestand
6.4.2 Zustandskartierung
6.4.3 Historische Karten und Pläne
6.5 Kontakte
6.5.1 Verzeichnis der Kontakadressen
6.5.2 E-Mail Korrespondenz mit Dr. Peter Mohr, Peking
6.6 Verzeichnis der Arbeitsmaterialien
6.7 Datenblätter
6.8 Patentschriften
6.9 Bibliographie

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weitere Angaben:
  • Hochschule:  Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Ruth Keller-Kempas M. A.
  • Zweitprüfer:  Diplom-Restaurator ( FH ) Bernhard Mai
  • Abgabedatum:  2004
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  234
  • Abbildungen:  173
 
Kontakt:
 
Tino Zagermann
tino@[Diesen Teil loeschen]zagermann.de
http://www.zagermann.de
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