Hochschularbeit

Tanja Pieper: Ein Beitrag zur norddeutschen Skulptur des frühen 14. Jahrhunderts. Herstellungstechnik und Geschichte des Altarretabels der St. Elisabeth-Kirche zu Hude. (In Zusammenarbeit mit Corinna Knobloch) Zurück
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Gesamtansicht des Altarretabels der St. Elisabeth-Kirche zu Hude
Zusammenfassung: Das Altarretabel der Huder St. Elisabeth-Kirche zeigt in 24 hochrechteckigen Feldern Szenen aus dem Leben und Leiden Christi. Das anhand einer dendrochronologischen Untersuchung um 1300 datierte Objekt ist das älteste erhaltene Schnitzwerk seiner Art im nördlichen Niedersachsen. Neben einer kunsthistorischen Betrachtung und der Darstellung der Objekt- und Restaurierungsgeschichte des Altarretabels liefern die Ergebnisse der technologischen Untersuchung einen wichtigen Beitrag zur Werk- und Fasstechnik des frühen 14. Jahrhunderts.
Der heute teilweise schlechte Erhaltungszustand des Altarretabels ist größtenteils auf klimatische Einflüsse zurückzuführen. Im Anschluss an die Untersuchungen werden verschiedene Konservierungs- und Restaurierungskonzepte erstellt, sowie Überlegungen zur zukünftigen Präsentation ausgearbeitet. Zum Ende dieser Arbeit erfolgt die Diskussion der gewonnenen Ergebnisse im Zusammenhang mit dem bisherigen Forschungsstand zum Huder Altarretabel.

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Schlagworte: Altarretabel, Konservierung, Skulptur, Werktechnik, Fasstechnik
Inhalt: 1.0 Einleitung

2.0 St. Elisabeth-Kirche – die ehemalige Torkapelle des Zisterzienserklosters zu Hude

2.1 Die Geschichte des Zisterzienserklosters zu Hude
2.2 Zusammenfassung der Bau- und Restaurierungsgeschichte der St. Elisabeth-Kirche zu Hude

3.0 Der Altar der St. Elisabeth-Kirche zu Hude – Beschreibung und kunsthistorische Betrachtung

3.1 Kurzidentifikation des Altares
3.2 Entwicklung und Funktion der Malerei und Plastik der Zisterzienser um 1300
3.3 Typologie und Ikonographie der Bildwerke im frühen 14. Jahrhundert
3.4 Beschreibung des Altares
3.4.1 Das ikonographische Programm des Huder Altarretabels
3.4.2 Gestaltung des Figurenstils, der Gewänder und der Heraldik am Huder Altarretabel
3.5 Überlegungen zu Vorlagen für das ikonographische Programm des Huder Altarretabels
3.6 Vergleichsbeispiele für das Huder Altarretabel
3.7 Zusammenfassung der kunsthistorischen Betrachtung

4.0 Zusammenfassung der Objekt- und Restaurierungsgeschichte des Huder Altarretabels

4.1 Frühere Überarbeitungen und Zustände der Fassung des Altarretabels

5.0 Technologische Untersuchung

5.1 Werktechnische Untersuchung
5.1.1 Konstruktion des Altarretabels
5.1.2 Holzartenbestimmung und dendrochronologische Untersuchung
5.1.3 Holzauswahl
5.1.4 Holzverarbeitung
5.2 Fasstechnische Untersuchung
5.2.1 Makroskopische Untersuchung
5.2.2 UV-Untersuchung
5.2.3 Mikroskopische Untersuchung
5.2.4 Tabellarische Zusammenstellung der Schichtenfolge
5.2.5 Rekonstruktionsversuche

6.0 Erhaltungszustand

6.1 Zustand des Holzträgers
6.1.1 Mikrobieller Befall
6.2 Zustand der Fassung
6.2.1 Qualität der heutigen Fassung
6.2.2 Schadensphänomene
6.3 Schadenskartierung
6.4 Raumklimamessung

7.0 Zusammenfassende Diskussion der technologischen Untersuchung und des Erhaltungszustandes

8.0 Behandlungskonzept

8.1 Durchgeführte Maßnahmen
8.2 Ergebnisse der Festigungs- und Reinigungsversuche
8.3 Konservatorischer und restauratorischer Maßnahmenkatalog
8.4 Präventive Maßnahmen
8.5 Vorschläge zur zukünftigen Präsentation des Altarretabels

9.0 Darstellung und Diskussion des bisherigen Forschungsstandes im Zusammenhang mit den Ergebnissen der technologischen Untersuchung

9.1 Entstehungsort und Werkstattfrage
9.2 Ursprüngliche Funktion und ursprünglicher Aufstellungsort

10.0 Schlussbetrachtung

11.0 Literaturnachweis

12.0 Abbildungsnachweis

Anhang

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weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Michael von der Goltz
  • Zweitprüfer:  Dr. Detlev Gadesmann
  • Abgabedatum:  2004
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  271
  • Abbildungen:  178
 
Kontakt:
 
Tanja Pieper
Im Osterloh 10
49504  Lotte
Deutschland
tanja.pieper@[Diesen Teil loeschen]gmx.de

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