Hochschularbeit

Karin Slenczka: Schadenserhebung und Restaurierungskonzept für „Nietzsches Bibliothek“ – Untersuchung von restauratorischen Behandlungsmöglichkeiten, ausgearbeitet am Beispiel des mit Tinten- und Buntstiftvermerken versehenen Teilbestandes Zurück
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Zusammenfassung: Im Mittelpunkt der Arbeit steht „Nietzsches Bibliothek“, eine im späten 19. Jahrhundert zusammengetragene Handbibliothek. Aufgrund ihres Entstehungszeitraumes werden als Hauptschadensbilder ein hoher Säuregehalt und verminderte Papierfestigkeit vermutet. Eine objektgenaue Schadenserhebung verdeutlichte das Fehlen eines angemessenen Instrumentariums für die Diagnose des letzteren im unzerlegten Buch. Dies erschwert, wie anhand verschiedener Festigkeitsmessungen an unbehandelten und behandelten Papieren gezeigt werden konnte, eine fundierte Beurteilung des Restaurierungsbedarfs. Vorzüge und Risiken ausgewählter Massenrestaurierungsverfahren wurden untersucht. Verschiedene Celluloseether wurden auf ihr Verhalten in niedrigpolarer Lösung verglichen, in der sie zur Papierfestigung angewandt werden könnten, ohne die zahlreichen Tinten- und Buntstiftvermerke zu gefährden, die den besonderen kulturellen Wert der Sammlung bestimmen. Abschließend wird, basierend auf den in der Arbeit gewonnenen Erkenntnissen, ein Vorschlag für die Erstellung eines Restaurierungskonzeptes entwickelt.

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weitere Angaben:
  • Hochschule:  TH Köln
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Robert Fuchs
  • Zweitprüfer:  Dr. Cornelia Weyer
  • Abgabedatum:  2002
  • Sprache:  Deutsch
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