Hochschularbeit

Stefanie Gerzer: Kaadener Grün - Grüne Erde aus Westböhmen Zurück
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Zusammenfassung: Kaadener Grün ist die Bezeichnung für eine grüne Erde, die als Pigment Verwendung fand. Sie stellt die eigentliche "Böhmische Grüne Erde" dar. Die grüne Erde wurde im 19. und 20. Jahrhundert nahe der Stadt Kada? (Kaaden) in Westböhmen abgebaut. Die Arbeit gibt eine Übersicht über die Maltechnik grüner Erden und geht anschließend auf die verschiedenen Grünerdelagerstätten in Europa ein.
Im speziellen Teil über die Lagerstätte von Kada? wird die Mineralogie und Geologie des Duppauer Gebirges und der Lagerstätte am Burberg bei Kada? erläutert. Der Hauptteil beschäftigt sich mit Recherchen zur Montan- und Wirtschaftsgeschichte sowie der phasenanalytischen und mikroskopischen Charakterisierung des Kaadener Grüns.
Eine umfangreiche Literaturrecherche und Archivrecherchen im Státní okresní Archiv Kada? (Staatliches Kreisarchiv Kadan) gaben Aufschluss über die Gewinnung, die Verarbeitung und den Handel der Grünerde. Eigene Geländearbeit hat wesentlich zum Verständnis der Akten beigetragen.
Die mineralogische Charakterisierung der Grünerde ergab Seladonit als farbgebendes Mineral. Vergleichsuntersuchungen umfassten die seladonithaltige Grünerde vom Monte Baldo (Italien) und glaukonithaltige Grünerde aus Benediktbeuern.

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weitere Angaben:
  • Hochschule:  TU München
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  NN
  • Zweitprüfer:  NN
  • Abgabedatum:  2004
  • Sprache:  N
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