Hochschularbeit

Stefanie Küthe: Wismutkästchen - Bismut als Farbmittel Zurück
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Zusammenfassung: Die Arbeit befasst sich mit der Technik der Wismutmalerei. Wismutkästchen entstanden zwischen dem späten 15. bis ins 18. Jahrhundert. Das Metall wurde als Pulver in einem Bindemittel angerieben und auf vorgrundierte Holztafeln gestrichen. Mittels Politur erhielt man eine glänzende Schicht, die zum Teil mit deckend aufgetragenen Farben bemalt wurde.
Neun Wismutkästchen wurdenuntersucht. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Untersuchung der Wismutschicht anhand von Querschliffen. Neben der Untersuchung mit dem Auflichtmikroskop werden die Metallschichten mit dem Rasterelektronenmikroskop / energiedispersive Röntgenfluoreszenz (REM/EDX) analysiert. Als Referenzen dienen ein Wismuterz aus Schneeberg, ein gereinigter Wismutnugget aus Bolivien sowie eine spektralreine Wismutprobe.
Zwei mikrochemische Nachweise für Wismut werden getestet, um festzustellen, ob Wismut ohne aufwendige Analysen nachzuweisen ist.
An Probetafeln wird untersucht, in welchem Bindemittel Wismut gebunden wurde. Verschiedene, historische, überlieferte Überzüge sind aufgestrichen worden, um zu klären, ob mit dieser Technik ein goldener Farbeindruck vorgestellt werden kann. Zum Vergleich von Wismut und Silber sind zwei Probetafeln entstanden, auf denen Temperafarben auf die jeweiligen Metalle im Stil der Wismutmalerei aufgemalt wurden.

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Schlagworte: Wismutmalerei, Wismut, bemalte Holztruhen
weitere Angaben:
  • Hochschule:  TU München
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Erwin Emmerling
  • Zweitprüfer:  Dr. Martin Machr
  • Abgabedatum:  2004
  • Sprache:  Deutsch
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