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Lang, Johanna; Mühlenberend, Sandra; Roeßiger, Susanne:

Wachsmoulagen: Wertvolles Kunsthandwerk vom Aussterben bedroht (Empfehlungen zum Erhalt von Wachsmoulagen in Hochschulen, Kliniken, Sammlungen und Museen)

01.02.2008 to 19.11.2010

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Cover der Handreichung für die Betreuung von Sammlungen
Cover der Handreichung für die Betreuung von Sammlungen
Das vor rund zwei Jahren am Deutsche Hygiene-Museum begonnene Restaurierungsprojekt "Wachsmoulagen: Wertvolles Kunsthandwerk vom Aussterben bedroht" wurde fristgerecht im November 2010 beendet. Das Forschungsvorhaben wurde gefördert im Rahmen des KUR-Programmes zur "Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut", das im Februar 2008 gemeinsam von der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturstiftung der Länder initiiert worden war.

In dem Projekt ging es zunächst darum, den Bestand der rund 2.000 historischen Wachsmoulagen des Deutschen Hygiene-Museums umfassend zu untersuchen. In einem weiteren Schritt wurden in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen wissenschaftlichen Partnern restauratorische Verfahren für einen möglichst langfristigen Erhalt dieser empfindlichen Objekte entwickelt und erprobt. Dazu gehörten die folgenden Institutionen:
• Restaurierungsabteilung des Bayerischen Nationalmuseums München
• Berliner Medizinhistorisches Museum der Charite
• Doerner Institut der Bayerischen Staatsgemäldesammlung in München
• Studiengang für "Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut" der HfBK, Dresden
• Hornemann Institut der HAWK in Hildesheim

Wachsmoulagen sind naturgetreue Abformungen erkrankter Körperpartien, die zu medizinischen Aus-bildungszwecken und zur populärwissenschaftlichen Wissensvermittlung eingesetzt wurden. Das älteste Objekt der Dresdner Sammlung stammt aus dem Jahre 1905. Einige der Moulagen waren bereits auf der 1. Internationalen Hygiene-Ausstellung von 1911 gezeigt worden.

 
Table of contents

Einleitung

Zielsetzung und Ausgangssituation
I. Erläuterungen
1. Erfassung
2. Präventive Konservierung
3. Aktive Konservierung
4. Restaurierung

II. Empfehlungen
Grundsätzliches
1. Erfassung
2. Präventive Konservierung
2.1. Klima
2.2. Licht
2.3. Aufbewahrung
2.4. Nutzung
2.5. Transport, Verpackung etc.
3. Aktive Konservierung
3.1. Einbeziehung aller Moulagenbestandteile
3.2. Auftragserteilung, Ausschreibung
4. Restaurierung
4.1. Bewahrung der Authentizität
4.2. Auftragserteilung, Ausschreibung

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DOI (Digital Object Identifier)

10.5165/hawk-hhg/147

Participants

  • Johanna Lang (Author)
    Restaurierung KUR-Projekt "Wachsmoulagen"
    Homepage: www.dhmd.de
  • Sandra Mühlenberend (Author)
    Deutsches Hygiene-Museum, Dresden
    Homepage: www.dhmd.de
  • Susanne Roeßiger (Author)
    Deutsches Hygiene-Museum, Dresden
    Homepage: www.dhmd.de
  • Ursula Baumer; Patrick Dietemann
    Doerner Institut, Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München
    Homepage: www.doernerinstitut.de/
  • Michael L. Geiges
    Moulagenmuseum der Universität und des Universitätsspitals Zürich
    Homepage: www.moulagen.ch/Typolight/index.php
  • Ute Hack
    Restaurierungsabteilung, Bayerisches Nationalmuseum, München
    Homepage: www.bayerisches-nationalmuseum.de/
  • Marcus Herdin; Konstanze Schwadorf; Petra Seemann
    Restaurierungsabteilung, Bayerisches Nationalmuseum, München
    Homepage: www.bayerisches-nationalmuseum.de/
  • Christoph Herm; Sylvia Hoblyn
    Hochschule für Bildende Künste Dresden
    Homepage: www.hfbk-dresden.de
  • Luise Kober
    Restaurierung KUR-Projekt "Wachsmoulagen"
    Homepage: www.dhmd.de
  • Thomas Schnalke; Navena Widulin
    Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité
    Homepage: www.bmm.charite.de/
  • Angela Weyer
    Hornemann Institut der HAWK