Hochschularbeit

Regine Niethammer: Ein Necessaire mit cut steel - Dekoration aus der 1. Hälfte des 19.Jahrhunderts im Besitz der Staatlichen Schlösser und Gärten (Vermögen und Bau Baden-Würrtemberg) Zurück
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Zusammenfassung: Die Diplomarbeit widmet sich einem Necessaire einer Dame aus dem Besitz der badischen Markgrafenfamilie. Der furnierte Kasten enthält verschiedene Utensilien zum Schreiben und Nähen aus Stahl, Glas, Porzellan, Papier, Holz und Elfenbein. Das Necessaire wird durch eine besondere Dekorationstechnik aus aneinander gesetzten facettierten und polierten Nägelchen aus Stahl, dem sogenannten cut steel, gekennzeichnet. Auf dem Deckel befindet sich der Sinnspruch "Le sentiment en fait le Prix" (dt.: Die Empfindung bestimmt den Wert)
Die Arbeit beschäftigt sich zunächst mit dem kunst- und kulturhistorischen Hintergrund des Necessaires und seinen beinhalteten Gegenständen.
Kernstück der weiteren Arbeit ist die Dokumentation der angewandten Untersuchungsmethoden zur Erfassung der Technologie und des Zustandes des Necessaires sowie der damit verbundenen Materialien. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Untersuchungen zur Herstellung der cut steel - Stahlbrillianten, die bisher in der Literatur sehr wenig bearbeitet wurde.
Es folgt die Entwicklung eines spezifischen Behandlungskonzepts zur Konservierung und Restaurierung unter besonderer Berücksichtigung der vielfältigen kombinierten Materialien und desssen Durchführung.

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Schlagworte: Necessaire, cut steel, Sinnspruch
Inhalt: 1 Einleitung 3

2 Identifikation 5
2.1 Objektbezeichnung 5
2.2 Kurzbeschreibung 5
2.3 Aufschriften/ Inschriften 5
2.4 Datierung 5
2.5 Provenienz und Urheber 5
2.6 Materialien und Techniken 6
2.7 Grundmaße 6
2.8 Besitzer und Standort 6
2.9 Inventarnummer 6
2.10 Fotografische Aufnahmen 7
2.10.1 Ansichten 7

3 Darstellung des Erscheinungsbildes 11

4 Kunst- und kulturhistorische Einordnung 15
4.1 Begriffsbestimmung Necessaire 15
4.1.1 Herleitung 15
4.1.2 Entwicklungsgeschichte 16
4.1.3 Verwendung 17
4.1.4 Aufträge, Handel und Herstellung 30
4.2 cut steel 32
4.2.1 Begriffserklärung und Wertschätzung 32
4.2.2 Produktionsstätten 33
4.2.3 Zuordnung 34
4.3 Zeitliche Einordnung 34
4.3.1 Stilistische Merkmale - Spätklassizismus,
Biedermeier 34
4.3.2 Vergleichsobjekte 37
4.4 Herkunft 45
4.4.1 Provenienz und Urheber 45
4.4.2 Besitzer 47
4.5 Kultureller Hintergrund 47
4.5.1 Beschäftigungen einer Dame 47
4.5.2 Das Zeitalter der Empfindsamkeit 49
4.5.3 Sinnsprüche und kleine Botschaften 50

5 Objektanalyse 52
5.1 Herstellungstechnik 52
5.1.1 Konstruktion 52
5.1.2 Gestaltung 57
Exkurs: Technologische Untersuchungen und
Quellenrecherche zur Herstellung der
cut steel - Stahlbrillanten 60
5.1.3 Ausstattung 73
5.2 Zustand 81
5.2.1 Standortsituation 81
5.2.2 Schadensphänomene der Konstruktion 81
5.2.3 Schadensphänomene der
Gestaltungselemente 84
5.2.4 Schadensphänomene der Ausstattung 87
5.2.5 Weitere Schadensphänomene 90
5.2.6 Zusammenfassung der
Untersuchungsergebnisse 91

6 Konservierungs- und
Restaurierungskonzept 92
6.1 Ziel 92
6.2 Behandlungsplan 93
6.2.1 Reinigung 93
6.2.2 Mechanische Reduzierung der Korrosion 96
6.2.3 Stabilisierende, Substanz sichernde
Maßnahmen 98
6.2.4 Ergänzungen 100
6.2.5 Eindämmung des Schädlingsbefalls 102
6.2.6 Präventive Maßnahmen 102

7 Durchführung konservatorisch-
restauratorischer Maßnahmen 107
7.1 Protokoll der durchgeführten Maßnahmen 107
7.1.1 Reinigung 107
7.1.2 Mechanische Reduzierung der Korrosion 111
7.1.3 Stabilisierende, Substanz sichernde
Maßnahmen 114
7.1.4 Ergänzungen 118
7.2 Darstellung des Ergebnisses 121
7.2.1 Zustand nach Abschluss der Maßnahmen 121
7.2.2 Fotografische Aufnahmen 122

8 Fazit und Ausblick 126

Literaturverzeichnis 128

Quellenverzeichnis 132

Abbildungsnachweis 133

Abbildungsverzeichnis 135

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weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Gerdi Maierbacher-Legl
  • Zweitprüfer:  Dipl.-Rest. Sabine Hartung
  • Abgabedatum:  2008
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  136
  • Abbildungen:  122
 
Kontakt:
 
Regine Niethammer
RNiethammer@[Diesen Teil loeschen]gmx.net

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