Hochschularbeit

Julia Marie Beier: Porträtskizzen auf Papier von Anton Graff aus dem Bestand des Kupferstich-Kabinetts Dresden. Eine Bestandsaufnahme und der Versuch materialanalytischer und kunsthistorischer Untersuchungen aus konservatorischer Sicht Zurück
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Zusammenfassung: Kurzzusammenfassung
In Zusammenarbeit mit dem Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden konnte die Idee und das Thema dieser Masterarbeit realisiert werden. Gegenstand der Arbeit bildet eine Reihe kleinformatiger Porträtskizzen von Anton Graff, die in Bezug auf materialanalytische und kunsttechnologische Fragen aus konservatorisch-restauratorischer Sicht untersucht werden sollen. Ausgehend von der Fragestellung nach ihrer künstlerischen Technik sowie ihrem Zusammenhang zu Graffs Werk erfolgt eine umfassende Bestandsuntersuchung der Objekte. Mit Hilfe materialwissenschaftlicher Analysen und kunstwissenschaftlicher Recherchen konnte der künstlerische Entstehungsprozess sowie die Funktion und Zuordnung der Werkreihe beschrieben werden. Auf Wunsch des Kupferstich-Kabinetts erfolgen abschließend Vorschläge für ein neues Konzept zur Erhaltung und Aufbewahrung der Porträtskizzen, entsprechend heutiger Anforderungen an eine Konservierung und Restaurierung und den musealen Standards und Leitlinien des Kupferstich-Kabinetts.

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Schlagworte: Umrisspausen, Transparentpapier, Pauspapier, Graphit, Silberstiftzeichnung, Materialanalyse (RFA, FTIR), klebstoffreie Montierung
Inhalt: Einleitung (S. . 7)
1. Der Künstler Anton Graff (S. 8)
1.1 Werk und künstlerische Techniken (S. 10)
1.2 Die Zeichnung im Werk Anton Graffs (S. 11)
2. Bestandsaufnahme (S. 12)
2.1 Objektgeschichte (S. 13)
2.2 Objektbeschreibung (S. 15)
2.2.1 Papier (S. 15)
2.2.2 Zeichnerische Technik (S. 18)
2.2.3Darstellun g(S. 24)
2.3 Erhaltungszustand und Schadensbefund (S. 26)
2.4 Zustands- und Schadensbewertung (S. 30)
3. Materialwissenschaftliche Untersuchungen (S. 33)
3.2 Röntgenfluoreszenzanalyse (S. 33)
3.3 Infrarotspektroskopie (S. 36)
4. Kunsttechnologische und kunsthistorische Einordnung (S. 40)
4.1 Die Umrisspause im zeichnerischen Prozess (S. 41)
4.1.1 Die Herstellung (S. 42)
4.1.2 Funktion und Anwendung (S. 45)
4.2 Versuch einer Zuordnung der Umrisspausen (S. 47)
4.2.1 Die Geschichte der Silberstiftzeichnung (S. 48)
4.2.2 Die Technik der Silberstiftzeichnung (S. 49)
4.2.3 Die Silberstiftzeichnung im Werk Anton Graffs (S. 50)
4.2.4 Die Umrisspausen für die Silberstiftzeichnungen (S. 52)
4.2.5 Eine Gegenüberstellung der Umrisspausen und Miniaturporträts (S. 54)
5. Konservierungskonzept (S. 61)
5.1 Maßnahmen der Konservierung und Restaurierung (S. 62)
5.2 Konzeptvorschläge zur Aufbewahrung (S. 65)
5.2.1 Aufklappbare Fotoecken (S. 67)
5.2.2 Geschlossene Fotoecken (S. 69)
5.2.3 Gefaltete Japanpapier-Umrandung mit Z-Falzung (S. 71)
6. Zusammenfassung (S. 75)
7. Ausblick ((S. 76)
Glossar (S. 77)
Literaturverzeichnis (S. VII)
Quellenverzeichnis (S. XII)
Abbildungsverzeichnis (S. XIII)
Abbildungsnachweis (S. XIV)
Tabellenverzeichnis (S. (S. XV)
Verzeichnis der Untersuchungsgeräte (S. XVI)
Anhang (S. 86)
Protokoll Röntgenfluoreszenzanalyse (S. 86)
Prüfbericht Papiertechnische Stiftung Heidenau (S. 96)
Auskunftsanfrage Archivrecherche (S. 108)

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weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Masterarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Henrik Schulz
  • Zweitprüfer:  Dipl.-Rest. Wiebke Schneider
  • Abgabedatum:  2016
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  119 + 28
  • Abbildungen:  9
 
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Auszüge einzelner Kapitel der Arbeit
(pdf-Format, ca. 0.13 MB)
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