Hochschularbeit

Heike Binger: Die Reliefszene Gefangennahme Christi des Landkirchener Altars, um 1380. Technologische Untersuchung und Erstellung eines Behandlungskonzeptes. Zurück
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Zusammenfassung: Der Altar wird dem Umkreis des Meisters von Minden zugeschrieben. Da bereits im Vorfeld eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Altar als Gesamtkunstwerk stattgefunden hat, konnte sich die weitere Untersuchung exemplarisch auf eine Reliefszene konzentrieren, ohne die Einbindung in den Gesamtkontext zu vernachlässigen. Im folgenden wurde die Darstellung der "Gefangennahme Christi" ikonographisch, kunsthistorisch und kostümgeschichtlich eingeordnet, um die Datierung zu bestätigen. Durch die Auswertung schriftlicher Quellen und sichtbarer Restaurierungsmaßnahmen konnte die Restaurierungsgeschichte des Altars bzw. der o. g. Reliefszene ermittelt und beurteilt werden. Aufgrund der werk- und maltechnischen Untersuchung sowie der chemischen Bestimmung der verwendeten Pigmente und Bindemittel erfolgte eine detaillierte Beschreibung der Erstfassung der Reliefszene. Es zeigte sich, daß mit Ausnahme der Inkarnate und Haare Metallauflagen (Gold und Silber) in allen Bereichen Anwendung fanden. So wurden beispielsweise die Versilberungen durch verschiedenfarbige Lüster, Goldlack oder in Sgraffitotechnik differenziert. Ein Quellenstudium zu den vorgefundenen Faßtechniken bestätigten die Untersuchungsergebnisse. Aufgrund des technologischen Aufbaus, der vorgefundenen Schadensbilder und der Klärung ihrer Ursachen erfolgte die Ausarbeitung eines Konzeptes für konservatorische und restauratorische Maßnahmen, welche die Übertragbarkeit auf den gesamten Altar berücksichtigte.

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Schlagworte: Relief, Landkirchener Altar, Meister von Minden
weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Jirina Lehmann
  • Zweitprüfer:  Dipl.-Rest. Bernd Bünsche
  • Abgabedatum:  1994
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  130
  • Abbildungen:  127
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