Hochschularbeit

Sabine Denecke: Eine bemalte Truhenbank aus dem Alten Land. Technologische Untersuchung und Erarbeitung eines Restaurierungskonzeptes. Zurück
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Zusammenfassung: Die Truhenbank aus dem Historischen Museum Hannover stellt ein Möbel von besonders reicher Ausgestaltung dar, so dass sie einem Besitzer von gewissem Wohlstand zugeschrieben werden kann. Sie zeigt beispielhaft die für das Alte Land typische, nahezu expressive Farbgebung der Möbel, wie sie an zahlreichen Möbeln nicht mehr ablesbar ist. Da insbesondere ländliches Mobiliar stets im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Aspekten, landschaftlichen Gegebenheiten sowie gesellschaftlichen Strukturen betrachtet werden muss, ist dieser Arbeit, welche u. a. das Ziel einer mal- und werktechnischen Untersuchung des Objektes hat, ein kunstgeschichtlicher Teil vorangestellt, der verschiedene Bereiche der Kulturlandschaft des Alten Landes kurz beleuchtet. Somit kann diese Arbeit als kleiner Beitrag zur Erforschung der bäuerlichen bzw. ländlichen Wohnkultur verstanden werden. Die Untersuchung der Truhenbank ergab hinsichtlich ihrer Herkunft, ihres ursprünglichen Standortes, ihrer Bedeutung und ihrer innerhalb von 100 Jahren häufig wechselnden Farbigkeit bemerkenswerte Ergebnisse. Im Hinblick auf den Wunsch, das Objekt der Öffentlichkeit zu präsentieren, wurden verschiedene Restaurierungsvorschläge aufgezeigt. Die Möglichkeiten der Freilegung beziehen sich insbesondere auf die sehr farbenreiche Fassung, welche beispielhaft für gefasste Altländer Möbel steht und selten so deutlich zum Ausdruck kommt. Die Entscheidung für eine Freilegung sollte im Hinblick auf das geplante Präsentationskonzept getroffen werden.

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Schlagworte: Truhenbank, Altes Land
weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Jirina Lehmann
  • Zweitprüfer:  Dr. Andreas Fahl
  • Abgabedatum:  1998
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  144
  • Abbildungen:  134
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