Hochschularbeit

Britta Klose: Eine spätgotische gefasste Holzskulptur unter extremen äußeren Bedingungen. Technologische Untersuchung und Erstellung eines Behandlungskonzeptes für die Anna Selbdritt aus der Annenkapelle des Hildesheimer Domes. Zurück
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Zusammenfassung: Als Grundlage für ein Konservierungskonzept erfolgten eine technologische Untersuchung sowie eine Darstellung der Schadensursachen. In der offen präsentierten Annenkapelle war die Anna Selbdritt seit Anfang der siebziger Jahre des 20. Jh. einem Außenklima ausgesetzt. Sie weist klimatisch bedingte Schäden auf, die sich v. a. in einem Haftungsverlust der Fassung äußern. Betroffen sind auch die umfangreichen Kittungen, Retuschen und Überarbeitungen, welche zum Teil eine wenig beständige materielle Zusammensetzung aufweisen. Die beiden am Objekt feststellbaren Restaurierungsmaßnahmen lassen sich aufgrund archivarischer Belege einer bestimmten Werkstatt bzw. Restauratorenpersönlichkeit zuschreiben. Eine Rekonstruktion der Geschichte der Skulptur vor Beginn des 20. Jh. ist jedoch nicht möglich. Die hier zusammengetragenen Erwähnungen in der Fachliteratur können als Ausgangspunkt für eine bisher noch nicht erfolgte Auseinandersetzung mit diesem qualitätvollen Beispiel spätgotischer Holzplastik aus kunsthistorischer Sicht genutzt werden.

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Schlagworte: Hildesheimer Dom, Anna Selbdritt, Klima
weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Michael von der Goltz
  • Zweitprüfer:  Dr. Charlotte Klack-Eitzen
  • Abgabedatum:  2004
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  226
  • Abbildungen:  149
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