Hochschularbeit

Annika Herbst: Die Stabilisierung eines verkohlten Eichenholzreliefs. Holzfestigung und Entwicklung einer stützenden Kittmasse. Zurück
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Zusammenfassung: Diese Studie befasst sich mit den Möglichkeiten der Konsolidierung eines durch Brandeinwirkung verkohlten Eichenholzreliefs. Als Einstieg erfolgen die Beschreibung des Zustandes, die Ergründung der Schadensursachen, sowie die thermisch bedingten physikalischen und chemischen Veränderungen des Holzes am Objekt. Es zeigt sich, dass eine würfelartige Brandstruktur durch das radial geschnittene Holz entstanden ist. Diese stellt sich als sehr porös, fragil und instabil dar. Partiell lösen sich Würfel aus dem Verbund heraus, andere verkohlte Bereiche brechen bei kleinsten Erschütterungen ab. Als Grundlage für die Wahl eines hierfür geeigneten Festigungsmittels dient der sich hieran anschließende aufgezeigte Forschungsstand zur Festigung von verkohltem Holz. Hierauf aufbauend und ergänzt durch eigene praktische Vorversuche konnte die stabile Pyrolyseschicht mit dem Acrylharz Paraloid B 72 gelöst in Toluol und Shellsol T ausreichend gefestigt werden. Zur Unterstützung der einzelnen Würfelbereiche wird zusätzlich eine schwarze Kittmasse entwickelt. Anhand von Testreihen werden drei Kittmassen mit gleichen Füllstoffanteilen in unterschiedlichen Bindemitteln (Acryldispersion, Celluloseether, Celluloseether-Fischleim-Gemisch) auf ihre Volumenänderung bei klimatischen Schwankungen hin untersucht. Letztlich werden die Testergebnisse im Hinblick auf die Übertragbarkeit auf das Objekt diskutiert.

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Schlagworte: verkohlt, Stabilisierung, Kittmasse, Brand, Paraloid B 72, Toluol, Shellsol T, Acryldispersion, Celluloseether, Celluloseether-Fischleim-Gemisch
weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Henrik Schulz
  • Zweitprüfer:  Prof. Dr. Michael von der Goltz
  • Abgabedatum:  2008
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  106
  • Abbildungen:  33
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