Hochschularbeit

Christiane Adolf: Heliogenblau und Heliogengrün. Funktionieren Kupferphthalocyaninpigmente als Zeitmarker? Zurück
Sprache: Original   -   Übersetzung
Seitenübersicht:  
 
Zusammenfassung: (Kupfer-)Phthalocyanine sind eine synthetische organische Pigmentgruppe, deren erste Vertreter 1936 bzw. 1938 in Form des ®Heliogenblau B und ®Heliogengrün G auf den deutschen Markt eingeführt wurden. Durch die Betrachtung des pigment-historischen Kontextes wird deutlich, dass sie sich von den Vorurteilen, die den lichtunechten Teerfarbstoffen galten, welche noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Künstlerfarben verarbeitet wurden, zunächst emanzipieren mussten. Nach einer chemischen Charakterisierung dieser Substanzklasse, wird versucht ihre früheste Verwendung als Künstlerpigmente bzw. in Künstlerfarben aus verschiedenen Perspektiven einzugrenzen. Hierzu wurden Recherchen in zeitgenössischer kunst- und maltechnologischer Quellenliteratur sowie bezüglich ihrer Farbenfabrikation – insbesondere auf den Colour Index International und auf eine Umfrage an ausgewählte Künstlerfarbenhersteller gestützt – durchgeführt. Ergänzt werden die gewonnenen Daten durch einen Einblick in den derzeitigen Forschungsstand zu den am Doerner Institut vorliegenden frühesten bekannten analytischen Nachweisen an Gemäldeproben. Die Ergebnisse zeigen, dass mit einer frühen Verwendung der Phthalocyanine bereits kurz nach ihrer Einführung gerechnet werden muss.

Top

Schlagworte: Synthetische organische Pigmente, Phthalocyanine
Inhalt: Einführung
1 Fragestellung und Zielsetzung
2 Historischer Hintergrund
2.1 Geschichtliche Entwicklung der synthetischen organischen Farbmittel und ihrer Verwendung in Künstlerfarben
2.2 Entdeckung und Markteinführung der Phthalocyanine
2.3 Nomenklatur und erste eingetragene Handelsmarken der Phthalocyanine nach dem Colour Index International
3 Chemische Charakterisierung der Phthalocyaninpigmente
3.1 Klassifizierung der Phthalocyanine nach ihrer chemischen Konstitution
3.2 Grundlegende Syntheseverfahren zur Herstellung der Rohpigmente und wichtigsten Modifikationen
3.3 Chemische und anwendungstechnische Eigenschaften von Phthalocyaninblau- und -grünpigmenten
3.4 Anwendungsbereiche der Phthalocyanine als Farbmittel
4 Recherche zur frühesten Verwendung von Phthalocyaninen in Künstlerfarben
4.1 „Heliogenblau“ und „Heliogengrün“ in zeitgenössischen kunst- und maltechnologischen Quellen
4.1.1 Beiträge aus den Technischen Mitteilungen für Malerei
4.1.2 Beiträge aus der maltechnischen Literatur und Farbwarenkunde
4.2 Fabrikation und Verbreitung der Phthalocyanine in Künstlerfarben
4.3 Analytische Identifizierung und Nachweise von Phthalocyaninen

5 Zusammenfassung und Ausblick
6 Literaturverzeichnis
7 Abbildungsverzeichnis
8 Abbildungsnachweis
9 Tabellenverzeichnis
10 Anhang / Anhangsverzeichnis

Top

weitere Angaben:
  • Hochschule:  HAWK Hildesheim/ Holzminden/ Göttingen
  • Art der Arbeit:  Bachelorarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Michael von der Goltz
  • Zweitprüfer:  Dipl.-Chem. Martina Schulz
  • Abgabedatum:  2013
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  79
  • Abbildungen:  21
Zurück

Das Hornemann Institut verfügt ausschließlich über die hier angezeigten Informationen. Für weitere Informationen oder Kopien der Hochschularbeit wenden Sie sich bitte an den Autor/die Autorin - oder wenn kein Kontakt angegeben ist - an die Sekretariate der jeweiligen Fakultäten.