Hochschularbeit

Juliane Rieder: 75 Kulissen für mechanische Theater (ca. 1860, Sammlung des Wiener Theatermuseums): Untersuchungen mit Schwerpunkt auf Pappe-Erzeugung im 19. Jhdt., Restaurierung & Rekonstruktion einer Bühnensituation Zurück
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Zusammenfassung: Die insgesamt 75 Kulissen aus bemaltem Karton sind Bestandteile eines im privaten Rahmen hergestellten und bespielten mechanischen Theaters. Die Kulissen können in die zweite Hälfte des 19. Jhdt. datiert werden und stammen aus der Sammlung des Wiener Theatermuseums. Mechanische Theater dienten als beliebtes künstlerisches Mittel, um dem breiten Jahrmarkt-Publikum die Welt in Form von Theatervorführungen näher zu bringen. Dabei zeigte man ferne Landschaften, Alltagsszenen oder thematisierte aktuelle politische Geschehnisse auf der Bühne. Die bis zu vier Meter breiten und mehrere Meter hohen Bühnen wurden mit Puppen oder mechanischen Figuren aus Karton oder Blech bespielt. Unter den Objekten finden sich nachgebaute Kulissenteile von damals sehr populären Opern- und Theateraufführungen.
Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der materialtechnischen Untersuchung der Kulissen die aus sehr unterschiedlichen Materialien wie Karton, Papier, Holz, Metall und Textilgeweben zusammengesetzt sind. Das Hauptaugenmerk wurde hierbei auf die verwendeten Kartons gelegt.
Drei Kulissen wurden schließlich exemplarisch restauriert und anschließend anhand von Recherchen zur Bühnenkonstruktion originalgetreu in eine Bühnenrekonstruktion montiert und im Wiener Theatermuseum präsentiert.

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Schlagworte: Karton und Pappen 19.Jhdt, Malschichtfestigung von Gouache auf Karton, Rekonstruktion, mechanisches Theater
weitere Angaben:
  • Hochschule:  Akademie der bildenden Künste Wien
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Univ. Prof. Dipl.-Ing. Mag. Wolfgang Baatz
  • Zweitprüfer:  Dr. Mag. Eyb-Green
  • Abgabedatum:  2017
  • Sprache:  Deutsch
  • Seitenzahl:  324
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