Hochschularbeit

Nicole Stiebel: Markpapier - Morphologie - Herstellung, historische Verwendung und Möglichkeiten der Restaurierung am Beispiel chinesischer Tsuso-Malereien Zurück
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Zusammenfassung: Das außergewöhnliche, transluzente Material Markpapier, das aus der Pflanze Tetrapanex papyrifera Koch gewonnen wird, ist kein Papier im herkömmlichen Sinne. Aufgrund seines Hauptbestandteils Cellulose ist es ein dem Papier verwandter, aber cellulär strukturierter Malschichtträger, der für chinesische Exportmalereien des 18. und 19. Jahrhunderts verwendet wurde. Neben einer materialtechnischen und historischen Betrachtung wurden Restaurierungskonzepte für das im Trockenen sehr fragile und brüchige, hygroskopische Markpapier empirisch dargelegt, kommentiert und anschließend praktisch an drei Tsuso-Malereien umgesetzt. An konkreten Schäden der Originale wurden u.a. Wege zur partiellen Stockfleckenentfernung, zur Rissschließung und zur Kaschierung aufgezeigt.

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Schlagworte: Markpapier, chinesische Tsuso-Malereien, Cellulose, Stockflecken
weitere Angaben:
  • Hochschule:  TH Köln
  • Art der Arbeit:  Diplomarbeit
  • Erstprüfer:  Prof. Dr. Robert Fuchs
  • Zweitprüfer:  Dr. Doris Oltrogge
  • Abgabedatum:  1998
  • Sprache:  Deutsch
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