Jahresbericht 2016

Wissenstransfer
- Internationales Konsortium veröffentlicht revidierte Auflage von EwaGlos
- Online-Forschungsportal mit E-Publication und Salzwiki / Saltwiki
- 2016 veröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten
- E-learning-Kurse
Veranstaltungen
Präsentationen/Vorträge
Publikationen

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Wissenstransfer via Internet

Internationales Konsortium veröffentlicht revidierte Auflage von EwaGlos

Das internationale Konsortium, das vor rund einem Jahr mit EwaGlos (European Illustrated Glossary of Conservation Terms for Wall Paintings and Architectural Surfaces) ein elfsprachiges illustriertes Glossar für Fachbegriffe der Konservierung/Restaurierung von Wandmalerei und Architekturoberfläche als Print- und als elektronische Version veröffentlicht hat, legte nach und veranstaltete 2016 eine weltweite Umfrage zum Glossar: Diese wurde von April bis Juli 2016 in kroatischer, englischer, französischer, deutscher, italienischer, spanischer und türkischer Sprache auf www.ewaglos.eu zur Verfügung gestellt und via Social Media, Newslettern und Fachzeitschriften verbreitet. Das Echo war nahezu nur positiv: Antworten enthielten Kommentare wie "Hilfreiche Definitionen, einige waren vorher nicht klar" oder "es kann schnell eine Referenz werden". Die meisten Antworten waren auf Englisch, einige wenige kamen auf Deutsch, Kroatisch und Spanisch.
Einige wenige Antworten deuteten auf ein methodisches Problem hin: Denn im Mittelpunkt dieses Projekts stand der Konsens in ganz Europa - d. h. es galt, eine Definition zu finden, auf die sich die zahlreichen Kolleg/inn/en aus verschiedenen europäischen Ländern einigen konnten. Die Konsequenz ist, dass einige Übersetzungen für einen native Speaker etwas rau klingen, da es eben nicht immer hundertprozentige Synonyme gibt und die Doppelseite des Buches eine wortreiche Übersetzung nicht ermöglichte. 46 der Antworten enthielten detaillierte Vorschläge zur Verbesserung, wie zum Beispiel:
- längere Erläuterungen zu indoor climate study, material analysis and examination, mineralogical examination, pigment sowie spot test,
- die Hinzufügung folgender Begriffe: architectural surfaces, lustro, mortar, pastiglia, retouching with lines (Strichretusche), resin/synthetic resin,
- eine klarere Trennung zwischen building archaeology, building and site survey, object investigation, architectural paint research, and stratigraphic investigation.
Des Weiteren sollte der Materialanhang homogener sein, indem man allen Einträgen die gleiche Struktur (Substanz, ein Material oder eine Verbindung) gibt.

Auf der Grundlage dieses Feedbacks wurde eine verbesserte digitale Version erarbeitet: Hierzu traf sich ein Großteil des Konsortiums erneut zu einem Workshop, gefördert im Rahmen vom Erasmus+ Programm der Europäischen Union: Development of Partnerships in the Field of Conservation and Restoration of Cultural Heritage, Cluj-Napoca (Rumänien), 21. - 25. September 2016.
Die Änderungen wurden soweit möglich in das pdf eingefügt: Bei den meisten Fehlern handelte es sich um Tipp- und Trennungsfehler. Außerdem gab es Verschiebungen bei den Synonymen, Querverweisen sowie bei den Begriffen, die man nicht mit den Hauptbegriffen verwechseln sollte. Für zwölf Illustrationen konnten passendere Fotos gefunden werden. Auch bei den bulgarischen Übersetzungen sowie im französischen Index konnten Weiterentwicklungen publiziert werden. Inhaltliche Änderungen bei den Definitionen von Terms gab es nicht.
Die revidierte digitale Auflage ist auf www.ewaglos.eu kostenfrei veröffentlicht und steht dort zum Download bereit.

Zur Realisierung der nicht in das Layout einzuarbeitenden Wünsche für Ergänzungen von vielen Begriffen, Bildern sowie für die bessere Nutzbarkeit und dauerhafte Partizipation aller Kolleg/inn/en hat das Konsortium einen Nachfolgeantrag gestellt. Die Strukturierung der Inhalte hat ein sehr positives Echo erhalten und würde beibehalten werden.

Für Kolleg/inn/en, die das Glossar in weitere Sprachen übersetzen und auf der Projektwebsite kostenfrei publizieren möchten, steht seit Sommer 2016 eine Vorlage bereit: Sie vereinfacht die Übersetzungsarbeit und bietet zudem die Möglichkeit eines eigenen Grußwortes und die Veröffentlichung der Namen aller Beteiligten. 2016 wurden geeignete Kolleg/inn/en angesprochen. Inzwischen sind Übersetzungen ins Russische und Arabische begonnen worden, zudem gibt es Kooperationsanfragen aus China (für Mandarin) und aus Slowenien.

Online-Forschungsportal mit E-Publication und Salzwiki / Saltwiki

Als Datenzentrum der TIB registrierte das Hornemann Institut weiterhin wichtige elektronische Veröffentlichungen und ergänzende Forschungsdaten auf seiner Website oder auf Salzwiki oder Saltwiki mit der persistenten Kennung DOI (Digital Object Identifier). Die insgesamt über diese beiden Informationsplattformen angebotenen elektronischen Publikationen im Bereich Erhaltung von Kulturgut wachsen stetig an.

2016 veröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten:

Projektberichte der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Tagungsband

Hochschularbeiten

Die Abstracts der Abschlussarbeiten der Studiengänge für Konservierung und Restaurierung der Universität für angewandte Kunst Wien und der Hochschule der Künste Bern werden inzwischen vollständig selbst von den Kolleg/inn/en der Hochschulen in die Datenbank eingetragen.

Buch

Salzwiki/Saltwiki  
Die beiden deutsch- und englischsprachigen Fachwikis mit Repositorium zum Thema Salz wurden 2016 erweitert, grafisch modernisiert sowie technisch verbessert.

E-Learning – Kurse

2016 haben wir eine Weiterbildungspartnerschaft mit dem Verband der Restauratoren (VDR) geschlossen. Unter dem Vorzeichen „Lebenslanges Lernen“ ist es dem Verband der Restauratoren ein Anliegen, seinen Mitgliedern ein möglichst breites Weiterbildungsangebot zu eröffnen. Angesichts eigener Kapazitätsgrenzen empfiehlt er nun das Kursprogramm des Hornemann Instituts seinen Mitgliedern ausdrücklich und kennzeichnet es als „anerkannte Weiterbildung“ im Sinne der Satzung.

Im Frühjahrjahr 2016 boten wir fünf Kurse online an:
-    Grundlagen der Holzkunde. Eigenschaften – Verwendung – Schäden – Untersuchungsmethoden, erläutert am Beispiel von Eichenholz von Dipl.-Rest. Christina Duhme M.A., Dipl.-Rest. Mirja Harms M.A., Prof. Dr. Gerdi Maierbacher-Legl
-    Restaurierungstheorien und -methoden von 1945 bis heute von Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub (auch auf Englisch und Spanisch)
-    Saccharidische Bindemittel und Kleber von Prof. Jirina Lehmann
-    Schädigung von Kulturgut durch Salze von Dr. Hans-Jürgen Schwarz

Im Wintersemester 2016 liefen folgende Kurse:
-    Mikrobieller Befall von Kunst- und Kulturgut von Prof. Dr. Karin Petersen und Dipl.-Rest. Barbara Hentschel M.A. (auch auf Englisch)
-    Dokumentationsfotografie von Dipl.-Rest. Barbara Hentschel M.A. und Dipl.-Des. Clemens Kappen
-    Untersuchungen von transparenten Überzügen auf Möbeln und Holzobjekten von Prof. Dr. Gerdi Maierbacher-Legl, Dipl.-Rest. Julia Schultz M.A. und Dipl.-Rest. Merle Strätling M.A. (auch auf Englisch)

Der Kurs zur Dokumentationsfotografie wurde zuvor inhaltlich aktualisiert. Auch die Abschlusstests aller Kurse wurden technisch und inhaltlich überarbeitet.
Den Studierenden der HAWK standen zusätzlich noch folgende Kurse zur Verfügung: Wissenschaftliches Arbeiten, Befundsicherung von Architekturoberfläche, Objektgeschichte.
 

Veranstaltungen

Tagung zu „Sgraffito im Wandel“ in Hildesheim (Konzeption)

Auf Initiative des Hornemann Instituts veranstaltet die HAWK vom 2. - 4. November 2017 zusammen mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege (Dr. Kerstin Klein) eine internationale Tagung zum Thema "Sgraffito im Wandel – Materialien, Techniken, Themen und Erhaltung“. Es geht zum einen um den materiellen, technischen und thematischen Wandel dieser besonderen Putzdekorationen vom Mittelalter bis ins späte 20. Jahrhundert, zum anderen um den Wandel, den das einzelne Sgraffito im Laufe der Zeit durch bisweilen stark eingreifende Erhaltungsmaßnahmen verändert hat. Der Fokus liegt auf aktuellen Restaurierungsmaßnahmen. 2016  wählten wir die passenden Referent/inn/en aus: Sie stammen aus sieben unterschiedlichen Ländern Europas: Belgien, Deutschland, Tschechische Republik, Italien, Österreich, Polen und Schweiz. Aufgrund des großen Interesses haben wir die Tagung um eine Poster-Session erweitert.

HAWK-Jubiläumstagung "Konsolidieren und Kommunizieren" (Konzeption)

Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens im Wintersemester 2017/18 veranstalten die Hildesheimer Restaurierungsstudiengänge im Januar 2018 eine internationale Fachtagung zum Thema "Konsolidieren und Kommunizieren": Es geht um eine zentrale Aufgabe der Konservierung und Restaurierung, nämlich die Sicherung von gealterten, geschwächten Materialstrukturen mit angepassten Mitteln und Methoden. Die Tagung möchte einen Austausch zwischen den verschiedenen Fachrichtungen der Restaurierung und kooperierender Wissenschaftsdisziplinen fördern und u. a. zur Adaption bewährter Methoden in neuem Kontext anregen. Das Hornemann Institut beteiligt sich an der Konzeption und Organisation der Tagung: 2016 wurde ein Call for Papers veranstaltet und auf dessen Basis das Tagungsprogramm erarbeitet.

Hornemann Kolleg

Das Hornemann Kolleg für Restaurierung und Denkmalpflege ist inzwischen ein etabliertes Veranstaltungsformat. Im ersten Halbjahr 2016 wurde es von den Teilnehmer/inne/n evaluiert und dabei neue Themen angeregt.

Im Sommersemester 2016 hatten wir Kolleg/inn/en zu Gast, die Restaurierung studiert haben, aber durch Zusatzqualifikationen nun verstärkt andere Tätigkeiten als Restaurierung ausüben. „Restaurierung plus X“ war das Motto.

20.04.2016: Dr. Andrea Pataki-Hundt, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart
Die Welt der Klebstoffe. Zum Einsatz moderner Klebstoffe in der Papierrestaurierung

08.05.2016: Dipl.-Restaurator Axel Wieland, Friedberg
Kunsthandel und Restaurierung. Erfahrungsbericht eines Restaurators im Kunsthandel

08.06.2016: Dr. Kerstin Klein, Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Hannover
Restaurierung in der Denkmalpflege. Weiterqualifizierung für den interdisziplinären Dialog
   
Das neunte Hornemann Kolleg im WiSe 2016/17 lief unter dem Motto „Restaurierung digital“: ein weites Feld, angefangen von der für Restaurator/inn/en tauglichen Inventarisierungssoftware über die Nutzung von Digitalisaten zur Ergänzung eines beeinträchtigten Objekts vor Ort, zum virtuellen Zusammenfügen getrennter Objekte, zur Visualisierung unterschiedlicher Farbfassungen, zur attraktiven 3D Präsentation in Internet, zur Erstellung von 3D-Kopien oder zum Monitoring. Wir entschieden uns für drei sehr unterschiedliche Themen:

06.10.2016: Matthias Wehry, Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek / Niedersächsische Landesbibliothek, Hannover:
UNESCO-Weltdokumentenerbe zwischen Bestandserhaltung und Forschung: Virtuelle Rekonstruktionstechnik, visuelle 3D-Digitalisierung und Massendigitalisierung der Leibniz-Schnipsel

23.11.2016: Prof. Dr. Rainer Drewello, Universität Bamberg
Digitale 3D-Technologien - wenn aus Spiel Ernst wird

25.01.2017: Dipl.-Rest. Corinna Lohse, Klosterkammer Hannover; Wolfgang Brandis, Kloster Wienhausen
Digitales Kulturgutmanagement - die Datenbank PicAr
 

UNESCO-Welterbetag in Hildesheim 2016

Auf Initiative der Hornemann Instituts erörterten am UNESCO-Welterbetag am 05.06.2016 Restaurierungs-Experten ihre Arbeit in St. Michaelis und Dommuseum. Dieser thematische Schwerpunkt passte gut zum Motto des Welterbetages „Welterbe vereint“, denn „Welterbe vereint“ auch in diesem Punkt: die Nutzer/innen, die unterschiedlichen Wissenschaften und Handwerke wie auch die vielfältigen Sponsoren und Ehrenamtliche aus Stadt und Land. Die Erhaltung der einmaligen Kostbarkeiten ist nur gemeinsam zu bewerkstelligen.  

In St. Michaelis erläuterte Dipl.-Ing. Jürgen Götz aus Sicht des Bauleiters die umfangreichen Sanierungen zwischen 2005 bis 2013: Unter anderem ging es um die Absenkung des Fußbodens auf das originale Niveau von 1022, um die Tragfähigkeit dreier Säulen von 1015 und 1186 und um die Lösung der Wasserprobleme im Baugrund, die maßgebend für die Standsicherheit der Kirche sind. Götz leitete seit Mai 2007 die Instandsetzung im Auftrag der Ev.-Luth. Landeskirche Hannovers und ist heute noch in das Sicherheitskonzept zur Früherkennung der Schäden involviert.
Zu den herausragenden Kunstwerken, die 1985 zur Aufnahme von St. Michaelis und Dom in die UNESCO-Welterbeliste führte, gehören die Chorschranke und die bemalte Holzdecke in der Michaeliskirche. Bei der Chorschranke aus dem Ende des 12. Jahrhundert wurde 2012 nach Voruntersuchungen die  Farbigkeit von 1857 wieder hergestellt. Die Bilderdecke aus dem 2. Viertel des 13. Jahrhunderts wurde 1999 vom Gerüst auf ihre mittelalterliche Substanz und Schäden untersucht und dies dokumentiert. Dipl.-Rest. Christina Achhammer vom Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege (NLD) sprach u. a. über das Monitoring der Objekte.

Der Kreuzgang von St. Michaelis gehört zu den bedeutendsten Kulturdenkmalen Norddeutschlands: Die erhaltenen Joche zeigen die 1000-jährige Geschichte der ehemaligen Benediktinerabtei, vom Aufbau des Großklosters unter Bischof Bernward über den Ausbau der Klosteranlage bis hin zu den Erhaltungsmaßnahmen seit dem 19. Jahrhundert. Barbara Hentschel M.A. vom Hornemann Institut und Dr. Erwin Stadlbauer vom NLD berichteten von seiner umfassenden Untersuchung, Sanierung und Einhausung seit 1999.

Im Dommuseum erläuterte die Wandmalerei-Restauratorin Nadia Thalguter M.A. vom Hornemann Institut erstmalig die Ergebnisse ihrer aktuellen Untersuchung an den beiden einzigen Wandmalereifragmenten aus dem romanischen Dom. Die Wandmalerei wird ins 12. Jahrhundert datiert und stammt wohl aus dem Westwerk des Domes. Von der umfassenden Ausmalung des Doms im Mittelalter zeugen noch Aquarelle von 1841.

Zu den vielen neu präsentierten Kostbarkeiten im Dommuseum gehören die sechs einmaligen Gobelins mit Szenen aus der Geschichte der Artemisia, die ihren Sohn in den Tugenden eines Herrschers unterweist: Um 1615 in Paris gearbeitet, wurden sie 1727 wohl für die Ausschmückung des Hildesheimer Domes gestiftet, aber dann im sog. Rittersaal am Domkreuzgang aufgehängt. Für ihre jetzige Präsentation im Dommuseum wurden die großen Teppiche im Verlauf der letzten 20 Jahre aufwendig restauriert: Die leitende Restauratorin Sabine Heitmeyer-Löns berichtete über die vielen Herausforderungen dieser Arbeit.

Hildesheimer Kulturspitzen

2016 boten die Hildesheimer KULTUR.SPITZEN erstmalig eine gemeinsame
Vortragsreihe an. Diese widmete sich vor dem Hintergrund der Ausstellung „Mumien der Welt“ im Roemer- und Pelizaeus-Museum unter dem Titel „?Tod! Tod im kulturellen Vergleich“ aus verschiedenen Blickrichtungen der Endlichkeit des Lebens und dem Umgang verschiedener Kulturbereiche mit dem Tod sowie den Toten – wobei sowohl von großen, bedeutenden Personen wie von Menschen des Alltags die Rede war.
 
13.04.2016 | Oliver Gauert, der Co-Kurator der Mumienausstellung im RPM: Mumifizierung - ein weltweites Phänomen
 
11.05.2016 | Dr. Michael Schütz, neuer Leiter des Stadtarchivs:
Die Angst vor dem Scheintod - Über eine weit verbreitete Hysterie im 18. und 19. Jahrhundert
 
01.06.2016 | Prof. Dr. Regine Schulz Direktorin des RPM:
Osiris und Re – Leben, Tod und Erneuerung im pharaonischen Ägypten
 
22.06.2016 | Dr. Andrea Nicklisch, Ethnologin im RPM:
Opferpraxis in Mesoamerika. Zwischen Selbst- und Menschenopfer
 
27.07.2016 | Prof. Dr. Michael Brandt, Direktor des Dommuseums a. D.:
Vom Tod zum Leben. Hildesheimer Heilige und ihre Reliquien
 
17.08.2016 | Dr. Thomas Scharf-Wrede, Leiter des Bistumsarchivs:
Ein Schlüssel zur Vergangenheit: Kirchenbücher als sozial- und alltagsgeschichtliche Quelle


Präsentationen/Vorträge

Die Tutorin der Online-Kurse des Hornemann Instituts, Dipl. Rest. Barbara Hentschel M.A., fasste beim 2. Tag der Weiterbildung des VDRs auf der denkmal 2016 in Leipzig ihre Erfahrungen der letzten 15 Jahre in einem Vortrag zusammen: „Restaurieren geht nicht online, Weiterbildung aber schon: Erfahrungen aus 15 Jahren internet-basierter Fortbildung“.

Ebenfalls im Rahmen der denkmal 2016 fand im Leipzig Congress Center die Tagung „Welterbe vermitteln - ein UNESCO Auftrag“ statt, deren Ziel es war, Prozesse der Welterbe-Vermittlung in verschiedenen Handlungsfeldern vorzustellen. Das Hornemann Institut nahm die Einladung der Veranstalter an, die Vielfalt seiner praktischen Arbeit im Bereich der Vermittlung des Hildesheimer UNESCO Welterbes bei der Poster-Session sichtbar zu machen.

Am 19.09.2016 stellte Nadia Thalguter M.A. die Ergebnisse ihrer restauratorischen Untersuchung zweier Wandmalereifragmente aus dem Westwerk des Hildesheimer Domes im Rahmen einer Tagung der Görres Gesellschaft an der Uni Hildesheim vor: Dr. des. Esther-Luisa Schuster, Bonn; Nadia Thalguter M.A., Hildesheim: „Das verlorene Objekt“. Neue Forschungen zur Wandmalerei im Westbau des Hildesheimer Doms.

Zudem präsentierte Nadia Thalguter M.A. am 19.02.2016 ihre Master-Thesis auf dem Hildesheimer Tag der Restaurierung: Nadia Thalguter M.A., Hildesheim: „Untersuchungen zu abgenommenen Wandmalereien aus dem Nürnberger Rathaussaal – Restaurierungsgeschichte, Konservierung und Präsentation“.
 

Publikationen

Weyer, Angela: Klasse Welterbe! Unterrichtsmaterialien und Koffer zum UNESCO-Welterbe in Hildesheim für Kinder und Jugendliche, Poster auf der Tagung „Welterbe vermitteln - ein UNESCO Auftrag, Tagung im Rahmen der denkmal 2016, 11.11.2016, Messe Leipzig

Ferner wurden drei deutsche und zwei englische Newsletter versandt.
Das Institut betreibt weiter seine facebook-Seite:
https://www.facebook.com/HornemannInstitut