Hornemann Institut – Dezember 2010

Newsletter Dezember 2010

  • Website im neuen Design!
  • Bald Anmeldestopp: Interdisziplinäre Tagung zur praktischen Salzverminderung
  • Neue E-publication
  • Neue E-learning Kurse
  • E-learning-Kursprogramm im Sommersemster 2011
  • Vorankündigung: Internationale Tagung zur Erhaltung freibewitterter Wandmalereien, 7. - 9. April 2011, Trier
  • Jahresberichte des Hornemann Instituts online
  • Neues aus der Fakultät: Infotag am 22. Januar 2011
  • Wünsche!

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    mit diesem Newsletter in diesem Jahr möchten wir Sie vor allem über unsere beiden Tagungen Anfang 2011 und die neuen Internet-Kurse informieren.

    1) Website im neuen Design!
    Seit Anfang November 2010 erscheint unsere Website im neuen Design. Gefällt es Ihnen? Über Ihre Rückmeldungen freuen wir uns: service@hornemann-institut.de

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    2) Bald Anmeldestopp: Interdisziplinäre Tagung zur praktischen Salzverminderung an der HAWK
    Anlässlich des DFG-Projektes „Schaffung einer Informationsinfrastruktur mittels Fachwiki (inkl. Repositorium) zum Thema „Schäden durch Salze“ veranstaltet das Hornemann Institut in Kooperation mit dem Verband der Restauratoren VDR vom 3. bis 5. Februar 2011 in Hildesheim ein Fachkolloquium zum Thema „Salze im Kulturgut. Herausforderung für Forschung und Praxis“. Die meisten Vorträge stellen aussagekräftige Fallbeispiele von Salzverminderungen vor, bei denen das Langzeit-Monitoring und die Evaluation der durchgeführten Maßnahme eine wichtige Rolle einnehmen. Viele Vorträge werden von interdisziplinären Autorenteams gehalten. Inzwischen liegen knapp 80 Anmeldungen vor, die Workshops 2 und 3 sind fast ausgebucht.
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    3) Neue E-publication
    Lang, Johanna; Mühlenberend, Sandra; Roeßiger, Susanne, u.a.:
    Empfehlungen zum langfristigen Erhalt von Moulagensammlungen in Museen, Universitäten und Kliniken
    Moulagen (franz. mouler: etwas formen) sind lebensgroße, dreidimensionale Wachsabbildungen von Körperteilen, die durch Krankheit verändert sind.
    Diese Empfehlungen zu ihrer Erhaltung basieren auf den Ergebnissen eines interdisziplinären Forschungsprojektes, das dem Deutschen Hygiene-Museum in Dresden (DHMD) im Rahmen des "KUR – Programms zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut" der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturstiftung der Länder bewilligt wurde. In dem Projekt wurde ein Konservierungs- und Restaurierungskonzept für Moulagen beispielhaft anhand der hochkarätigen Moulagensammlung des Deutschen Hygiene-Museums in Dresden (DHMD) entwickelt und erprobt. Neben dem Hornemann Institut waren noch Projektpartner:

    • Bayerisches Nationalmuseum München, Restaurierungsabteilung
    • Berliner Medizinhistorisches Museum der Charité
    • Doerner Institut München
    • Hochschule für Bildende Künste Dresden

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    4) Neue E-learning Kurse
    Das Hornemann Institut baut seine Reihe an E-learning Kursen weiter aus. Zum Sommersemester 2011 bieten wir zwei neue Kurse an, die von den Autorinnen selbst betreut werden.

    • Erhaltung von Wachsmoulagen
      Dieser Internet-Kurs eines interdisziplinären Autorenteams eröffnet den Teilnehmenden Einblicke in die Geschichte von Wachs-Moulagen und in die Verfahren ihrer Herstellung. Es werden die Grundsätze der Restaurierung im Spannungsfeld zwischen ihrer Nutzung als Ausstellungsexponat oder Lehrmittel und den Ansprüchen der Konservierung und Erhaltung als historisches Dokument erörtert. Die NutzerInnen des Kurses finden anschauliche Erläuterungen zu den genutzten Materialien, lernen die wichtigsten Schadenphänomene kennen und können nach dem Abschluss des Kurses die dazu passenden, erforderlichen Maßnahmen einschätzen. Sie erfahren viel über präventive Maßnahmen. Lagerung, Ausstellung und Handhabung werden ebenso angesprochen wie die Einrichtung eines adäquaten Umfeldes. Die in den zwei Jahren erarbeiteten Inhalte der Empfehlungen (s.o.) werden von erfahrenen Experten anschaulich und mit viel Bildmaterial erläutert, vertieft und praxisorientiert ergänzt.
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    • Eiche aus restauratorischer Sicht.
      Wachstum – Verwendung – Schäden – Untersuchungsmethoden
      Ziel des Kurses ist die Charakterisierung von Eichenholz aus restauratorischer Sicht, denn Eichholz macht seit vielen Jahrhunderten Möbelgeschichte. Aber nicht nur das: Aufgrund seiner spezifischen physikalischen, chemischen und ästhetischen Eigenschaften wurde Eichenholz auch bei technischen Objekten und in der (bildenden) Kunst verwendet, beispielsweise beim Haus- und Schiffsbau oder bei der Fertigung von Skulpturen und Bildtafeln. Demzufolge ist das Wissen um diese Holzart für RestauratorInnnen von großer Bedeutung: Schadensphänomene lassen sich erst richtig deuten, wenn bestimmte Eigenarten des Materials, z.B. in Bezug auf dessen Alterungseigenschaften, bekannt sind. Auch präventive Maßnahmen zum Erhalt von Kulturgut erhalten ihre Effizienz erst durch die genauen Kenntnisse des jeweiligen Werkstoffs.
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    5) E-learning-Kursprogramm im Sommersemster 2011

    • Dr. Hans-Jürgen Schwarz: Schädigung von Kulturgut durch Salze (Teil 2),   28. Februar bis 22. März 2011
    • Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub: Restaurierungstheorien und Restaurierungsmethoden von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis heute,  14. März bis 5. Juni 2011
    • Dipl.-Rest Johanna Lang, Dipl.-Rest. Ute Hack, Dr. Sandra Mühlenberend, Dipl.-Rest. Luise Kober: Erhaltung von Wachsmoulagen, 28. März bis 22. Mai 2011
    • Dipl.-Rest. Christina Duhme M.A., Dipl.-Rest. Mirja Harms M.A., Prof. Dr. Gerdi Maierbacher-Legl: Eiche aus restauratorischer Sicht. Wachstum – Verwendung – Schäden – Untersuchungsmethoden, 11 .April bis 21. Mai 2011
  • 6) Vorankündigung: Internationale Tagung zur Erhaltung freibewitterter Wandmalereien, 7. - 9. April 2011, Trier
    Polychrome Wandmalereien aus allen Kunstepochen sind bis heute an Fassaden erhalten und dort der freien Bewitterung ausgesetzt. Sie stellen als architekturgebundene Kunstgattung eine Besonderheit dar und bedürfen aufgrund ihrer exponierten Präsentation einer speziellen Beachtung und Pflege.
    Ausgangspunkt der interdisziplinären Tagung sind die aktuellen konservatorischen Untersuchungen an den bedeutenden römischen Wandmalereiresten an der Konstantinbasilika in Trier. Die noch unpublizierten Ergebnisse werden erläutert und an diesem Beispiel die Vielfältigkeit der Erhaltungsproblematik von freibewitterten Malereien vorgestellt. Vorträge zu anderen aussagekräftigen Fallbeispielen mit Lösungsansätzen zur Konservierung und Präsentation im Spannungsfeld von Tourismus, Denkmalpflege und Kunstwissenschaft schließen sich an.
    Es besteht für alle Tagungsgäste die Möglichkeit, die Malereien der Basilika vom Gerüst aus zu besichtigen. Eine Anmeldung ist erforderlich.
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7) Jahresberichte des Hornemann Instituts online
Jährlich veröffentlicht das Hornemann Institut seine Jahresberichte im Internet. Den Bericht von 2010 finden Sie hier.

8) Neues aus der Fakultät: Infotag am 22. Januar 2011
Der Info-Tag der Fakultät Erhaltung von Kulturgut findet am 22. Januar 2011 um 11.00 Uhr in Hildesheim, Bismarckplatz 10, im Seminarraum im 1. Obergeschoss statt. Das Programm wird in Kürze auf unserer Webseite publiziert.

9) Wünsche!
Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und für das neue Jahr die Kraft, eine Fülle neuer Möglichkeiten in die Tat umzusetzen!

Ihr Team vom Hornemann Institut
Dipl.oec.troph. Birgit Gecius, Dipl.-Rest. Barbara Hentschel M.A., Dipl.-Ing. Gunnar Werner, Dr. Hans-Jürgen Schwaz, Dr. Angela Weyer

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